phänomen rolltreppe

rolltreppe
rolltreppen sind ja so was von gemütlich.
solange die linke spur frei bleibt und die rolltreppe funktioniert.
aber wehe, wenn sie mal versagt:
wie betrunken stolpert man über die ersten „stufen“, die sich nicht und nicht bewegen wollen. danach folgt ein ermüdendes gefühl in den beinen, die dem „stufensteigen“-befehl aus dem gehirn nur zögerlich folge leisten möchten – schließlich befinden wir uns ja auf einer rolltreppe.
nach cirka 7 stufen der eingewöhnung hat man endlich den dreh raus und steigt normal die treppe hinauf/hinunter.
und das verflixte dran:
es geht jedem so, immer.
aber warum das so ist, bleibt wohl ein rätsel.
was man übrigens tun kann, wenn eine Person oder ein Gegenstand in einer Fahrtreppe oder einem Aufzug eingeklemmt wird, kann man hiernachlesen.

der eigenen geschichte beraubt …

… haben sich plündernde iraker in bagdad.
wie derstandard hierberichtet, sind 170.000 aus dem irakischen nationalmuseum exponate gestohlen oder zerstört worden. wo eins zeugnisse einer der ersten hochkulturen zu besichtigen waren, findet sich jetzt nur noch ein trümmerhaufen.
was treibt menschen dazu, museen zu plündern, original-dokumente von unschätzbaren wert für immer zu zerstören?