Ein Schatten seiner selbst.

Das Brickerl. Einst des Sommers kälteste Versuchung, schlanke vier Schilling (in Worten: 4 ATS) schwer, ist jetzt so schmal, wie mein damaliges Taschengeld.
Dass das Brickerl im vergangenen Jahr eine Pause eingelegt hat: geschenkt, ist es heuer ja eh wieder in den Kühltruhen von Billa und co. Aber Euro 1,20 sind für das zart umeiste und filigran umschokoladete Holzstaberl schon ein Brett. Gut, wenn man dann einen -25%-Joker beim Spar seines Vertrautens zücken kann. Nostalgie fordert eben seine Opfer, welches man dann halt auch beim Geschmack in Kauf nehmen muss. Leider.
Das Brickerl. Es ist nur mehr ein Schatten seiner selbst.

Wände hoch

Durfte heute im Vorbeifahren aus dem 62er beobachten, wie zwei Polizisten zwei kräftigen Typen, die grad ein Haus gegens Umfallen gestützt haben, die Waden massiert haben.
Das ist wahres Bürgerservice, abseits der unausweichlichen Verbrecherjagd oder den üblichen Verkehrskontrollen.

Imperatives Licht

Dass Leuchtmittel immer so einen Befehlston im Namen haben, ist ja auch irgendwie interessant.
Fast noch freundlich geht’s bei der „Wachs‘, Kerze!“ zu. Dass sie bei ihrer Zuhilfenahme aber genau das Gegenteil von dem macht, was man ihr aufträgt, ist schon recht aufmüpfig. Aber wenigstens tut sie, das sie eigentlich tun soll: Licht geben.
Zumindest den Zweck einfordend geht’s bei der „Leucht‘, Diode!“ zu. Und sie tut brav, was ihr geheißen.
Die „Glüh, Birne!“ wird da schon forscher angegangen. Sie macht dies auch, zwar nur in Teilen, aber wer will da pingelig sein, wenn sie dafür mit warmen Licht um sich schmeißt.
Ein weiteres Beispiel verrät uns sogar den Vornamen, jedoch ist das dem Gesamtnamen innewohnende Ansinnen gelinde gesagt recht eigen, wenn man sich die „Neon, röhre!“ ansieht.