Manchmal ist der Heimweg mühsamer, als man es sich erwartet.
Aber das hält mich nicht davon ab, da und dort auch was mitzunehmen.
Zum Staunen gibt’s immer was. Und davon hat man länger was als vom spontanen Grummel.



Manchmal ist der Heimweg mühsamer, als man es sich erwartet.
Aber das hält mich nicht davon ab, da und dort auch was mitzunehmen.
Zum Staunen gibt’s immer was. Und davon hat man länger was als vom spontanen Grummel.



Das Lufterl trägt mir ein Faderl von einem Spinnerl aufs Naserl.
Hacherl.

Die neueingezogenen Vis-a-vis-Nachbarn dürften noch leicht verunsichert sein und sich schwer tun, beim Heimkommen die richtige Tür zu finden.
Um sich das peinliche Sperren und Rütteln an fremden Türen zu ersparen, haben sie sich einfach einen Schummelzettel vor die Tür gelegt. Smart gelöst, oder?
Raus aus dem Büro presst einem ein Wall an Hitze zurück ins Bergwerk, die Luft materialisiert sich als Polster, will nicht in die Lunge, sondern nur einen Ganzkörperwürgegriff ansetzen, unerbittlich und glühend, kaum dass man ein paar Sekunden im Freien ist, welches alles andere als frei ist.
Auto.
Wald.
Nacht.
Kurven.
Und ein prächtiger Hirsch will über die Straße.
Aber man muss sagen, ein netter Zug von ihm, dass ihm unser Pablo dann doch zu alt war, sich von den furchenländischen in die ewigen Jagdgründe chauffieren zu lassen.
Hab heute einen Tisch geliefert bekommen. Es bimmelt unten, ich drücke den Knopf, zisch raus in den Gang und seh einen Schrank von einem Mann die Haustür aufmachen.
„Ham Sie bestellt?“
„Ja.“
„Da Kolleg kommt glei.“
Und schon wieselt ein menschliches Nachtkastl, das Riesenpaket geschultert, herein.
Ereilt mich der Aufruf zum Blutspenden,
wirbeln meine, wenn ich mich sput, Lenden.
Seit einer halben Stunde läutet’s lautstark irgendwo innenhöflich äußerst unhöflich mit lautem Retrowählscheibentelefongebimmel in Vollalarmmodus.
Ich säusle innerlich „Heb ab!“ und „Gib auf!“, doch keiner der beiden unlauteren Morgenruhestörer will mir sein Ohr leihen.
Wahrscheinlich liegt der eine noch drauf, während der andere den anderen an das eigene bekommen will.
Es schmerzt so sehr der Mückenstich,
als rissen sie in Stücken mich.
Ein Wort. Eine Marke. Ein Lebensgefühl. Obwohl an dem Oben-ohne-Klassiker aus Wolfsburg schon etwas die Räude nagt, man spürt den Glanz der Carrera-Sonnenbrille, das Odeur von Tiroler Nussöl umweht die Nüstern und man vernimmt das Schlackern des Ralph-Lauren-Polo-Kragerls. Darüber thront ein breites Blendaxgrinsen, das ganzen Granny-Smith-Plantagen das Fürchten lehrt.
Der Hitze der Stadt zum Trotz dreht der Flaneur ein oder zwei Runderl, zwar nicht quietschenden Reifens, aber ob der höchstsommerlichen Temperaturen doch mit heißer Sohle dem nächsten Schattenplätzchen entgegen.
Ein Einser im Ersten – erste Sahne.











ein Leben mit einer ungewöhnlichen Sichtweise und viele Möglichkeiten
WORK HAS A METAGAME
Manchmal passieren Dinge, dann wieder nicht. Das Buch: "Früher war ich jünger. 41 Geschichten aus dem Leben eines einfachen Mannes" (Tredition)
Die gnädige Frau wundert sich
Unnützes Musikwissen.
Die einzig normalen Menschen sind die, die man nicht besonders gut kennt.
Manche Menschen halten Nonsens für Unfug. Das ist natürlich Nonsens.
Frau Heming probiert was aus