Durfte heute im Vorbeifahren aus dem 62er beobachten, wie zwei Polizisten zwei kräftigen Typen, die grad ein Haus gegens Umfallen gestützt haben, die Waden massiert haben.
Das ist wahres Bürgerservice, abseits der unausweichlichen Verbrecherjagd oder den üblichen Verkehrskontrollen.
Schneewegbögen
Kaum ist die Straße schneebefreit,
machen sich Regenbögen breit,
der Flocken Weiß schön aufgespalten
lässt uns die Münder offen halten.

Drunter und drüber
Also dieses Klingelbrett. Es ist zwar alles klar und deutlich beschrieben. Trotzdem hab ich den Eindruck, dass das da in dem Haus dahinter irgendwie ein einziges drunter und drüber ist.

Drinnen ist draußen
Gekippte Fenster bei Schneefall beeindrucken mit dem Phänomen, dass man drinnen Schnee hat, der aber trotzdem draußen ist.

Schüttel mein Haar für dich
Demnächst gönn ich meiner zarten Kahlung
einen flotten Schnitt mit Kartenzahlung.
Sägensreiches

Sah soeben Sophies Säglein singen,
sanft schalllen süße Sonaten stadtwärts,
so sinnig Sanftmut spendend,
solch Schönheit schürt Sehnsucht.
ch ch ch ch
Das Wort „Duschschlauchschelle“ besteht zu 40% aus „ch“.
Also falls wer fragt.
reif, reif, reif, reif, reif fia di insl


reif, reif, reif, iwareif
Imperatives Licht
Dass Leuchtmittel immer so einen Befehlston im Namen haben, ist ja auch irgendwie interessant.
Fast noch freundlich geht’s bei der „Wachs‘, Kerze!“ zu. Dass sie bei ihrer Zuhilfenahme aber genau das Gegenteil von dem macht, was man ihr aufträgt, ist schon recht aufmüpfig. Aber wenigstens tut sie, das sie eigentlich tun soll: Licht geben.
Zumindest den Zweck einfordend geht’s bei der „Leucht‘, Diode!“ zu. Und sie tut brav, was ihr geheißen.
Die „Glüh, Birne!“ wird da schon forscher angegangen. Sie macht dies auch, zwar nur in Teilen, aber wer will da pingelig sein, wenn sie dafür mit warmen Licht um sich schmeißt.
Ein weiteres Beispiel verrät uns sogar den Vornamen, jedoch ist das dem Gesamtnamen innewohnende Ansinnen gelinde gesagt recht eigen, wenn man sich die „Neon, röhre!“ ansieht.
Auf Abwegen
Die fortschreitende kulinarische Verkommenheit des Landes manifestiert sich in der Huldigung höchst bedenklicher „Küchen“-Erzeugnisse. Diese hinterlassen nicht nur auf den Hüften der Bevölkerung ihre Spuren, neuerdings erobern sie sogar die Straßenschilder der Provinz.
Ein Glück, dass Helmuth Karl Misak von diesen Ereignissen verschont geblieben ist, er würde sich polternd im Grabe umdrehen.
