Kids und Chaos.

Heute morgen, am Weg ins Büro, bin ich in einen U-Bahn-Waggon eingestiegen, in dem eine große, quirlige Kindergartentruppe von 3 Pädagoginnen halbwegs in Schach gehalten wurde. Alle mit grünem Käppchen und Rucksack. Wie es sich gehört, haben die Kids bei jedem Bremsvorgang und beim etwas ruckartigen Anfahren der U-Bahn die Seele aus dem Leib gelacht. Einfach herrlich, das unverblümte, herzhafte Lachen der Kinder am Morgen.
Spannender wurde es ein paar Stationen später, als eine weitere Kindergartentruppe zugestiegen ist, ähnlich viele Kids, ähnlich gut gelaunt, alle mit Käppchen und Rucksack. Beim Anfahren der U-Bahn gab’s nun doppeltes Gelächter der Kleinen und meine Mundwinkeln gingen noch weiter nach oben. Die Gruppen hatten doppelt Spaß, die Leute auf dem Weg in die Arbeit waren teilweise doppelt genervt, weil’s doppelt so laut und es doppelt weniger Platz in der U-Bahn gab.
Mit einem „Und jetzt alle Kapperl tauschen!“ hab dann versucht, die Situation ein wenig zu entspannen und unversehens in der nächsten Station die U-Bahn verlassen.

Hoch hinauf mit dem Pokal.

Sorry, ich bin diesmal ein bissl spät dran, aber noch im Zeitrahmen. Es warad nämlich wegen der Freitagstexterei – die war in den letzten Wochen ein wenig chaotisch, aber trotzdem geht das Schlachtschiff, wenngleich auch von manchen schon als weidwund beäugt, nicht so schnell unter.
Ich hab gleich drei (in Worten: 3) Kommentare für mein Bild bekommen, was mich ebenso erfreut hat, wie der Humor, der allen innewohnte.
Aber nicht nur relativ, sondern absolut am besten hat mir jener von RELAtief gefallen, dem ich hiermit auch die Ehre übertrage, am Freitag seines Amtes zu walten.

Hochsitz

„Erde zu Erde, Holz zu Holz“ der Vergänglichkeit entgegen …!

Gute Traditionen soll man am Leben erhalten. So auch die des Freitagstextens.

Auch wenn in letzter Zeit die Zahl jener, die sich in dem lange bewährten, höchst beliebten und sehr angesehenen Bewerb namens FREITAGSTEXTER regelmäßig die Wortmeldungen um die Ohren hauen, nicht gerade im steigen ist, will ich umso vehementer das Banner des Austragendes dieses kreativen Funprojektes weitertragen.

Besonderen Dank gilt hier der ehrenwerten lamamma, die mir die Ehre zuteil werden hat lassen, den dieswöchigen FREITAGSTEXTER auszutragen und hierfür ein Foto auszusuchen, das nun seiner Benamsung harrt.

Chancengleichheit wird beim Freitagstexter groß geschrieben, drum ist die Teilnahme zart reglementiert, lediglich eine handvoll Regeln gilt’s einzuhalten:
– Mitmachen, darf jede und jeder, der ein eigenes Blog führt und nächsten Freitag – im Falle des Sieges – den Bewerb auf dem eigenen Blog weiterführen möchte.
– Mitmachen tut man, indem man das unten zu sehende Bild betextet – und zwar in einem Kommentar zu diesem Blogeintrag-. Wichtig: Der Text sollte aus eigener Feder stammen.
– Die literarische Gattung ist frei wählbar. Von einem Wort bis hin zum mehrbändigen Roman aber auch vom Haiku bis hin zur gereimten Ballade ist alles möglich.
– Einsendeschluss ist wie immer am ersten, dem Freitagstexterberwerb folgenden, Dienstag um Mitternacht.

Das weiter Prozedere liegt dann wieder in meiner Hand. Denn an dem auf den Dienstag folgenden Mittwoch wird hierorts bekannt gegeben, wer gewonnen hat und am drauffolgenden Freitag den FREITAGSTEXTER auf dem eigenen Blog veranstalten darf.

Es bleibt mir jetzt nur noch allen Teilnehmenden von einem oder mehreren genialen und kreativen Geistesblitzen getroffen zu werden, diese hier in einem oder mehreren Kommentaren in Worte zu fassen.

Fast hätte ich es vergessen: Dieses Foto ist es, das es zu befreitagstextern gilt. Auf! Los! Schreibt! Erfreut!

Hochsitz