Schlabonski rapunzelt!

Der Mann der Stunde (also eher der Runde) ist bei diesem Freitagstexter-Durchgang der werte Herr Schlabonski*. Zielsicher hat er seinen Kommentar per Tieflader unter mein Foto geparkt und hat somit Jubel-Choräle verdient. Denn sein Freitagstexter-Beitrag war nicht nur subjektiv der beste, sondern auch absolut unschlagbar. Zwei Argumente also, die für die Kür des besten Kommentars aus der Feder des guten Mannes sprechen. It was a pleasure. Und somit ergeht die Ehre, den nächsten Freitagstexter auszurichten wieder an den Herrn Schlabonski*. Ich freu mich schon.

Schlangen nicht nur am Eingang.
„Rapunzel! Rapunzel! Laß dein Haar herab?“
„Sag mal spinnst du? Mitten im Tornado?“

*Kurze Anmerkung der Redaktion: Ich hab ja den Namen des Herrn – also jenen von Herrn Schlabonski in letzter Zeit gerne mal (und das gar nicht gerne) falsch geschrieben. Und ich möchte ob dessen hierorts nochmal um Verzeihung bitten. Ich hoffe, ich merk mir den Namen jetzt richtig.

Eins. Zwei. Freitagstexter.

Da letztens beim relaTIEF die Freitagstextermitmachbeteiligung relatief mau war, hab ich es relatief einfach gehabt, den Freitagstexterpokal abzustauben. Aber es ist wie im Leben: Es geht immer weiter. Auch mit dem traditionellen Freitagstexter-Wettbewerb. Der ja einem simplen Regelwerk unterliegt, das jedem Bloggenden zur Teilnahme befähigt und zulässt:

  • Ein Blog haben.
  • Das nachfolgende Foto mit einer Bildunterschrift in Form eines Kommentares versehen. Jede Literaturgattung ist erlaubt.
  • Kreativität ist erwünscht.
  • Einsendeschluss ist der kommende Dienstag 23:59:59
  • Am Mittwoch wird die/der Sieger/in bekanntgegeben, die am kommenden Freitag im eigenen Blog ein Foto für eine weitere Runde Freitagstexer zur Verfügung stellt. Welches bis zum drauf folgenden Dienstag… etc.

Diesmal hab ich meinen kürzlich absolvierten Londonbesuch ein Foto entrissen, das ich hier zur Befreitagstexterung einstelle:

Schlangen nicht nur am Eingang.

Let’s go!

Kids und Chaos.

Heute morgen, am Weg ins Büro, bin ich in einen U-Bahn-Waggon eingestiegen, in dem eine große, quirlige Kindergartentruppe von 3 Pädagoginnen halbwegs in Schach gehalten wurde. Alle mit grünem Käppchen und Rucksack. Wie es sich gehört, haben die Kids bei jedem Bremsvorgang und beim etwas ruckartigen Anfahren der U-Bahn die Seele aus dem Leib gelacht. Einfach herrlich, das unverblümte, herzhafte Lachen der Kinder am Morgen.
Spannender wurde es ein paar Stationen später, als eine weitere Kindergartentruppe zugestiegen ist, ähnlich viele Kids, ähnlich gut gelaunt, alle mit Käppchen und Rucksack. Beim Anfahren der U-Bahn gab’s nun doppeltes Gelächter der Kleinen und meine Mundwinkeln gingen noch weiter nach oben. Die Gruppen hatten doppelt Spaß, die Leute auf dem Weg in die Arbeit waren teilweise doppelt genervt, weil’s doppelt so laut und es doppelt weniger Platz in der U-Bahn gab.
Mit einem „Und jetzt alle Kapperl tauschen!“ hab dann versucht, die Situation ein wenig zu entspannen und unversehens in der nächsten Station die U-Bahn verlassen.