4711 und 11euro47

gestern beim interspar hat mich die kassadame nach der postleitzahl meines wohnortes gefragt. brav schnalz ich die richtige antwort zur statistischen weiterverarbeitung raus und scherze noch, „aus 4711 werden wohl die meisten kommen“. die kassadame nickt leidgeprüft und nennt mir lächelnd den zu bezahlenden betrag: 11 euro 47.

eigenartiger tag

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5 uhr 30
sonne, wärme und vogelgezwitscher säuseln mich aus dem schlaf.
um genau eine stunde früher als sonst.
einschlafen?
unmöglich.
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also wird das getan, was ich schon seit 3 jahren vor habe,
tag für tag,
und ich seit 3 jahren allmorgendlich mit der ausrede „solange die jogginghose passt,ist}s eh nicht notwendig“ doch wieder lasse.
laufen.
Ein griff unters bett, wo die adidasnikereebockodersonstwas seit 3 jahren auf den einsatz warten, rein ins sportive schuhwerk, den ungläubigen lächler unter den polster ignorierend – raus aus dem zimmer, aus der wohnung, aus dem haus.
natürlich mit luxo.
im trab geht’s richtung schafberg.
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3 nähern sich einer kreuzung.
ich, der 9er (für nicht wiener: eine garnitur der straßenbahn-linie 9) und ein lieferwagen eines türkischen bäckers.
alle 3 bleiben stehen.
2 beschließen gleich wieder, fahrt aufzunehmen.
und dann passiert das:
crash
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während begrifflichkeiten ausgetauscht werden, die ich jetzt lieber nicht schreiben will, trabe ich weiter.
eine stunde lang.
60 minuten.
run
wow.
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eigenartigerweise verlaufen duschen und frühstück unerwartungsgemäß normal.
jedoch beim abwasch des frühstücksgeschirrs, das fenster ist sperrangelweit offen – ein scheppern von der straße.
wieder konnten sich 2 nicht einigen, wer den nun fahren soll.
sie taten es gleichzeitig.
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endlich auch wieder post.
relevante post.
der termin für die schlüsselübergabe würde wahrscheinlich, wenn nix dazwischen kommt, voraussichtlich in kw 30 erfolgen.
zumindest ein anhaltspunkt.
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und dann läuft mir noch die freundin des besten schulfreundes, den ich am samstag seit jahren wieder mal getroffen hab, über den weg.
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