die wirren …

… kärntner schreiben wiedermal die geschichte um:

Wie Landeshauptmann Jörg Haider heute sagte, werde Kärnten ehemals
aus dem Land im Zug der Wirren des Zweiten Weltkrieges ausgewanderte
Kärntnerinnen und Kärntner
, die heute in Israel leben, in ihre alte
Heimat einladen.
presseaussendung

ausgewandert?
die wirren des zeiten weltkrieges?
da hat wohl einer mit der geschichte wieder ein kleines problemchen.

auf dem highway ist …

… jedes mal das gleiche los.
130.
die zahl scheint für so manchen autofahrer auf österreichs autobahnen als zielvorgabe für den puls zu gelten.
130 km
ja, die fahr ich fast jedes wochenende 2 mal auf der autobahn.
130km/h
tempolimit auf der autobahn. übrigens ausreichend, find ich.
empfehlung. meinen leider viel zu viele, die offenbar aufnahme in die unfallbilanz suchen.
hey, ihr
rechtsüberholer, lichthuper und linksblinker,
drängler, reinschneider und nichtblinker,
raser, nebelschlussleuchter und pannenstreifenfahrer,
tobt euch wo anders aus.
aber nicht auf der autobahn.

woher wissen …

… die freundinnen und freunde, die eltern, ihr steuerberater und der noble schuh-shop,
woher wissen die, wann meine kollegin das zimmer verlässt?
häh?
eine halbe sekunde nachdem sie das zimmer verlässt, egal ob wc, besprechung, heimgehen, Mittagspause, rauchen oder zum handyphonieren, bimmelt ihr telefon.
regelmässig.
jetzt übrigens nicht.
natürlich nicht.
vorzeigeeffekt.

die stadt glüht

gestern bin ich mal anders abgebogen.
„never go the same way back“.
also rechts rum.
hab also den längeren weg zur u-bahn gewählt.
mach ich so ab und zu einmal.
tut gut.
man sieht anderes,
hört anderes und
riecht anderes
als sonst jeden tag beim heimgehen.
auch die veränderung der natur nimmt man viel intensiver wahr.
dass zum beispiel aus blüten beeren werden (ja, auch in der stadt),
der efeu wirklich rankt,
oder auch veranstaltungsposter nicht mehr akuell und überklebt sind.
die 100 meter sinds mir wert.
und als dank glüht die stadt hinter mir auf.
glueh

„das ist ihre praktikantin.“

soso.
hab mir heute als „gutenmorgenbegrüssungsworte im büro was anderes vorgestellt.
ein „}n morgen“, „hallo“ oder „hi“ hätts auch getan.
so – ähem – ja.
ich hab jetzt eine praktikantin? – aha.
nie angefordert.
aber sie ist jetzt da.
warum sagt mir kein mensch was?
hätt vielleicht das bürozimer besucherfreundlich gemacht.
oder schon mal was vorbereitet.
okok.
tisch frei machen.
hmm – zeitungen, magazine, div. Unterlagen (alt, neu, wichtig, unwichtig …. ach egal) mal weg.
so.
aja – ein pc wär nicht schlecht.
sonst wird das mit dem arbeiten nix – wurstsemmelholen, kaffeemachen und zeitunglesen tu ich lieber selber.
auf zum „zeugwart“ = „finanz-cheffe“ = „begrüssungswortesprecher“
beckenbauer-zitat schallt mir entgegen.
papier und kuli muss vorerst reichen.
ihren blick will ich jetzt lieber nicht kommentieren.
1h bürovorstellungsrunde – schlauerweise in der büroküche wo jeder reinkommt, nicht blockweise sondern fast wie einstudiert, einer nach dem anderen, nach und nach.
tja, und jetzt muss sie beschäftigt werden.
und das beschäftigt mich.