kollegin kommt rein, sagt obiges und verlässt wieder das zimmer.
ergänzend zur leeren kaffetasse, der nebligen aussicht und der tatsache, dass ich für die luxo immer noch keinen ersatz gefunden habe, scheint der demotivations-cocktail bereits fertig gemixt.
na dann, „prost“.
Monat: Oktober 2003
„sleep well in your bettgestell“
wer, dieses zitat im ohr, jetzt nicht brett und dany vor augen hat, wird daran wohl keine freude haben.
für mich ists wieder ein argument mehr, endlich einen dvd-player zu erstehen.
manche nase, …
…bislang sind mir nur weibliche besitzerinnen ebensolcher aufgefallen, also manche nasen hüpfen.
hüpfen beim sprechen.
besonders im profil betrachtet.
das nasenspitzerl zwirbelt auf und ab, als ob es auch mitreden wollte.
irgendwie schön.
hab einen solchen „fall“ am wochenende wieder beobachet.
ich könnt} da stundenlang zusehen.
„süß und niedlich.“
niemals würd ich diese worte verwenden. irgendwie sind sie mir zu plüschig, zu pastellig.
lautstarkes unwohlsein …
… bestätigt die bereits erwartete anwesenheit des kollegen 3 zimmer weiter.
kein gurgeln
die große kaffeegurgelmaschine wird entkalkt.
bringt einerseits niedrige temperaturen wegen essigdampfdämfender fensteröffnung mit sich, andererseits ist classichaushaltskaffeemaschinenkaffee angesagt.
schmeckt ja auch nicht so schlecht.
aber der schaum.
der fehlt mir.
kollektive dauermenstruation
anders kann ich mir manche sachen hier im büro nicht erklären.
uhudler-nase
meine nase schwebt heute im siebten himmel.
die weintrauben auf meinem schreibtisch duften göttlich.
es sind uhudler-trauben die ich am wochenende geerntet hab.
ich nehm mal ganz stark an, die sorte nennt sich concord.
der weinstock hat sich übrigens mit einem kirschbaum arrangiert und wächst an diesem entlang in luftige höh}n.
schade – denn somit sind leider sehr viele trauben für die gefiederten freunde reserviert.
unglaublich, dieser duft.
der geschmack der trauben übertrifft den duft noch um längen.
waldbeerenaromen, elegante süße, ein kleines säurespitzerl – wahnsinn.
tja, und am wochenende gibt’s eine uhudler-sturm-party.
schön, wenn man freunde hat.
zuerst.
„niemals.“
„niemals“ sollte der beitragstitel eigentlich heißen.
aber ich hab schon 2 mal „niemals.“ als titel verwendet.
deshalb „zuerst.“
wenn man sich einen netten capuccino an der büro-kaffeemaschine basteln möchte, muss man unbedingt folgende reihenfolge beachten.
1. schaum ins häferl pfauchen.
und erst 2. den kaffee reingurgeln lassen.
es kommt nämlich vor, dass im schaumschlägerbehälter keine milch mehr ist – und dann bläst der wunderapparat nur heißen dampf ins bereits koffeingeschwängerte häferl.
das macht erstens eine ungeheure sauerei auf dem t-shirt und zweitens schmeckt der kaffee dann auch nicht so, dass man unbedingt sofort einen purzelbaum schlagen möchte.
also niemals kaffee zuerst – und dann draufschäumen!
niemals.
do not order barbecue dip!
mal was neues probieren.
beim mcdonalds.
statt curry-sauce den barbecue-dip geordert.
ok, „raucharoma“ liest sich jetzt nicht so toll, aber ich bin ja nicht so.
also die pommes frites elegant auf einem tellerchen gelehrt, das dip-schälchen dazugesellt.
und losgefuttert.
uha.
sauer, nach altem überwürzten fleisch schmeckend, welches um ein wenige stunden zu lang am grill war.
da haben die mcdonaldischen geschmacksdesigner ordentlich danebengegriffen.
wem schmeckt diese pampe eigentlich?