
immer noch.
Monat: Oktober 2003
der überstundenboy.
so was aber auch:
„wir wehren uns mit einem überstundenboy-„
liest man da in einem öbb-inserat in der u-bahn-zeitung.
so was aber auch.
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mein lauthalsiges auflachen wurde mit bösen, unsicheren, ängstlichen, verächtlichen, verstörten blicken der anderen u-bahn-gäste quittiert.
„-kott“
dieses silbchen stillte mein gelächter.
jetzt, ….
… jetzt, kurz vorm heimgehen, linst die sonne ins zimmer.
grinst schelmisch zum fenster rein.
lockt mich raus – hinein ins wochenende.
ins wocheende einer nicht so turbulenten woche.
in ein wochenende ohne luxo.
in ein wochenende, das ich schon sehr gespannt erwarte.
in ein wochenende mit arbeit.
spaziergängen. hoffentlich.
erfolgreicher ernte. hoffemtlich.
wenig verkehr. hoffentlich.
und viel sonne. hoffentlich.
einbruchschutz?
kleiner lehrgang für einbrecher und solche dieŽs noch werden wollen.
die darf nicht fehlen.
der ganze bildschirm ist mit einem riesigen feuerball erfüllt. im vordergrund laufen springen der held/die heldin/beide, von der wucht der explosion getrieben in die sichere distanz. geschafft!
gibt’s einen action-film, eine action-serie-folge, in der obige szene nicht vorkommt?
murks in rot-weiß-rot.
sessel reagiert auf e-mail
kollegin fällt fast vom sessel, da sich dieser unaufgefordert und ohne vorwarnung einfach auflöst.
sonderbar.
das ding ist im handumdrehen (victor inox sei dank) repariert.
sonderbar aber auch, dass dies nur minuten nach einem e-mail des finanz-cheffes passiert ist, indem er uns aufforderte, etwaige mängel am büroinventar zu melden.
zwecks reparatur uns so.
„bitte jetzt nicht drucken!“ …
… hallt}s durchs büro.
ok.
sekretärin will „urkunde“ rückseitig bedrucken.
meinetwegen.
klassensprecher …
das ergebnis erinnert mich an eine klassensprecherwahl.
offline.
meine insel ist offline.
wollt sie grad besuchen.
virtuell.
hier ists düster, windig und regnerisch – und dort …?
werd heut abend mal alte bilder rauskramen.
also wundert euch nicht, wenn ihr heute abend ein fernes seufzen vernehmt.