papierstau

in meiner wohnung.
zeitungen.
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profil-hefte eines halben jahres.
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auch ausgerissene.
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rechnungen.
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magazine.
gea-prospekte.
bücher.
papier.
papier.
papier.
auch die lustigen mahnungen der kirchenbeitragsstelle.
verteilt über esstsich, sessel, couch, dem gemütlichen sofa-sessel,
das vorzimmer-substitut-regal, stiegengeländer.
papier.
papier.
papier.
auf allen ebenen und unebenen flächen.
papier.
papier.
papier.
hätt´ ich einen drucker zuhause….
nicht auszudenken.

milchpakerl haben keine füße.

sieht man doch.
auch ist nicht anzunehmen, dass sie diese nur in unbeobachteten momenten aus den tetrapack-boden-flappen ausfahren.
genauso wenig ist´s wahrscheinlich, dass diese per auto-telekinese sich in den 2m entfernten papierkorb – und wenn sie wieder auftaucht, in die tetrapack-sammelbox – befördern.
das kunststück, sich leergesaugt aus dem milk-cooler für die espressomaschine houdini-artig zu befreien und den weg zur „müllecke“ flügellos fliegend zu bestreiten, dem milchpakerl zuzutrauen, empfinde ich auch ein wenig übertrieben.
und dass volle artgenossen nach vollbrachtem kunststück elögant das tetrapack-ohrwaschel abwerfen und sich selbst in den milk-cooler beamen – nein, sollte das denn möglich sein?
wahrscheinlich hat die liebe kollegenschaft mehr phantasie.

sicher

es verleiht einem ein besonderes gefühl der geborgenheit, wenn der kellner das feuerzeug mit dem pfefferspray verwechselt.
kopp
andererseits trau ich den stammgästen (auch dem kellner) zu, morgens pfefferspray statt odol-mundspray zu verwenden.