
heute, am „unschuldige kinder“-tag, ist´s hierzulande brauch,
dass die kinder des ortes von haus zu haus ziehen,
und alle mit ihren, meist vom opa geflochtenen weidenruten,
dem sogenannten „krawatsch“, auffrischen –
sprich mit der rute den aufzufrischenden ein paar schläge auf den hintern geben
und währenddessen folgendes sprücherl aufsagen:
frisch und gsund
frisch und gsund
gott sulls geim
laung sullst leim.
dem brauchtum zufolge sollen die so „geweihten“ im kommenden jahr vor krankheit und ungemach gefeit sein. und die kinder, die bekommen dafür ein kleines taschengeld.
langschläfer allerdings, die erst nach 12 uhr mittags „aufgefrischent“ werden, dürfen zwar ein paar euros locker machen, sich aber für´s neue jahr keinen besonderen schutz erwarten.

ein blick auf die uhr…
sie sind ein frühaufsteher,
da haben sie ja wohl ein paar euros gespart
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sie liegen mit ihrer kecken vermutung daneben.
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dieser brauch ist in meiner gegend nicht bekannt, ich kann mir aber vorstellen, dass die kids ihre freude dran haben … 🙂
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dann bloggen sie vom bett aus?
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die diszing des bd-bloggings ist mir neu – klingt aber nicht uninteressant…
nein, ich kam um 8 aus den federn – und es ging dann alsbald los.
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mit sicherheit.
unter dem schutzmantel des brauchtums konnte man sich an somanchen griesgrämigen rächen. in früheren jahren, als die dorflehrer noch im schulhaus lebten, muss es ja noch interessanter gewesen sein…
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