am an die wohnungstür gelehnten fußabstreifer erkennt man,
dass der hausmeister den gang gesäubert hat.
Monat: Januar 2005
purzelbaumtag
halber traum
+ zufall
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purzelbaum
werte frau holle, …

… das schild da, das gilt doch nicht für sie!
´s wärmt …

… heut´ die sonne.
ein- und aufatmen.
augen zu.
genießen.
bälle, hunde, kinder, spazierende.
der frühling macht einen besuch in wien.
der gute.
ob er jetzt schon quartier bekommt?
jedenfalls scheint´s ihm gefallen zu haben.
uns auch.
magic austria
was der nicht kann, schafft der.
magic christian lugte nach jedem tor der austria von der trainerbank der veilchen.
tja, da hat onkel frank wohl endlich den richtigen trainer gefunden.
zu spät …
liebe kaffeesieder, zu spät.
boomggi

sehen nicht aus wie gnoggi,
sollten aber welche werden.
schuheputzen en passant.
rolltrepping macht schuhe glänzend.

zumindest die bürsten, die neuerdings an den rolltreppen
der u-bahnstationen montiert werden.
bustheorie
auf busse die man braucht,
soll man nicht warten.
nein.
besser man wartet auf den bus,
den man grad nicht braucht.
der erwartete kommt dann natürlich nicht,
aber eben der, den man grad braucht.
neujahrsspaziergang
irgendwie hat man´s heute nicht so richtig gespürt, dass winter ist. die sonne hat schon mal mit hilfe des grablichts ein kleines lächeln auf die lippen gezaubert. so fängt man gerne spaziergänge an.

die route war ein absoluter glücksgriff – obwohl auf und ab, gings fast immer im prächtigen sonnenschein dahin, leider, weil’s doch zu warm war, nur auf asphaltierten wegen, wo man dann auch auf die auswirkung eines ländlichen volkssports trifft.

beim gestrigen – oder war´s schon heute? – bleigießen hatte ja fast jeder was ähnliches fabriziert, ich hab heute mit den wasserflecken auf der straße mein bleigießensubstitut gefunden.
blick in die zukunft mit lächeln
das tut gut. ich bin zwar nicht abergläubisch, aber es tut der stimmung gut. ab und zu trifft man ja doch noch auf anzeichen, dass der winter im lande ist, wenn schon kein schnee, dann sind in den ackerfurchen wenigstens hübsche eisplatten, kunstvolle von sonne und schatten geformt.

schließlich begrüßt noch das sonst eher unscheinbare dörfchen, das zwar geld für vormitternachtliche weihnachtsbeleuchtung hat, aber dem werten autofahrer nach mitternacht die ausleuchtung der straße selbst überlässt. na ja, diese entschuldigung wird angenommen.

danach war´s aus mit der sonne – und mit dem schatten kamen die roten wangerln. aber dafür schmeckt dann der kaffee in der warmen stube besser.
2005 – von mir aus, kannst du so weitermachen.