auf dosenbohnendosen stehen viele zahlen drauf,
welche auskunft über diverse liter oder milligramm geben.
auf die bezifferung der zu erwartenden phon wird leider immer wieder vergessen.
Monat: Februar 2005
nur so
ich bin ja kein jammerer, nein.
aber in den letzten tagen haben sich hier im büro desorganisation, informationsgeiz, kompetenzwirrwarr und beängstigende unwissenheit derart verdichtet, dass schön langsam auf eine größere hemdgröße umsatteln werden muss – dabei trage ich seltenst hemden.
ich bin ja kein hitzkopf, nein.
aber wenn wertvolle arbeitszeit vernichtet wird, weil mehrere leute im kreis arbeiten müssen, leute sich nicht miteinander abstimmen, man den job anderer gleich miterledigen muss, dann weiß ich nicht, wie lange für meine stimmbänder noch zimmerlautstärke zimmerlautstärke ist und nicht zur opernsaallautstärke mutiert – dabei geh´ ich ja gar nicht in die oper.
ich bin ja kein dünnhäuter, nein.
aber wenn betriebsschädigende, ergebnisverschlechternde rückradlosigkeit tag für tag vorexerziert wird und grad eben noch ein info-mosaiksteinchen-e-mail rein kommt, in dem man mit falschen vornamen angesprochen wird, dann passt das wie die faust auf´s aug´ – dabei …
ach egal, manchmal ist echt mühsam, mücken-projekte, die sich auf elefantengröße auswachsen, durchführen zu müssen.
gefahr durch handtaschen
im dickicht der shoppenden, mittagspausenden, bummelnden oder auch sightseeingenden menschen ist es sehr oft zu beobachten, dass damen mit umgehängten handtaschen diese mit der zur behängten schulter zugehörigen hand festhalten.
das ist ja ok.
aber der andere, beschäftigungslose arm, der wird beim gehen dermaßen schnell und ausladend geschwungen, dass man sich als mann schon mal fürchten muss, wenn man eilends durch die menge huscht.
schneeballschlacht mit unbekannt
mittagspausenjausenholend am gehtsteig entlang trottend,
fliegen uns plötzlich schneebälle um die ohren.
von der anderen straßenseite.
und von unbekannt.
das feuer musste erwidert werden,
bis unbekannt nach rechts
und wir nach links abbogen.
glatze ist …
… wenn die stirnfransen auch zur gnackmatte gehören.
glasflügeltüren, …
deren flügel unregelmäßig abwechselnd offen sind,
entbehren nicht einer gewissen hinterlistigkeit.
das bestätigt ihnen sogar jeder bürohund.
never ending flight
die idee ist ja keine neue nicht,
aber ich bin immer wieder fasziniert von solchen dingen:
http://www.eviltree.de/zoomquilt/zoom.htm
gängige gangarten am gang
faszinierend, wie viele gangarten hier im büro praktiziert werden. jeder und jede geht anders. klar, allein schon durch feinste anatomische differenzen ist dies bedingt, schon, aber derart unterschiedliche hatscher, schlurfer, schweberinnen usw. sind mir noch nie derart gebündelt untergekommen.
so strange wie im ministery of silly walks ist´s zwar nicht, aber ab und zu gibt´s da vereinzelt tendenzen …
mehr „g´sundheit“= weniger gesundheit.
die dichte der zugerufenen „gesundheit“ hier im büo
nimmt von tag zu tag zu.
wie´s scheint, nutzt´s aber nix.
„g´sundheit“
abnorm …
… kommt man sich vor,
wenn man ob der weißen pracht erfreut ist.
herumgemosere, fäkalausdruckjonglagen und four-letter-word-kaskaden.
tja, liebe wiener:
„´s is´ winter.“