eumel, der

scheinbar hat der begriff „eumel“ für viele leute eine andere bedeutung.
für mich ist „eumel“ ein universeller allgemeinbegriff, der dann zum einsatz kommt, wenn mir beispielsweise die bezeichnung für ein ding grad nicht so lockerflockig über die zunge will. ein eumel kann also ein locher, ein flakon, ein blumentopf oder ein schraubenschlüssel sein.
eine kollegin meint, ein „eumel“wäre ein loser, ein verlierer, ein dolm.
einer meint, ein eumel wär´ ein kobolt.
zwei wiederum meinen unabhängig von einander, ein eumel wär´ etwas, das an einem gegenstand „wegsteht“.
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tja, was ist denn jetzt eigentlich ein „eumel“?

haltestellenfahrplangucker

wenn gestresste haltestellenenterer eine haltestelle entern – egal ob bim oder bus – gucken diese sofort auf den fahrplan.
sinnloserweise.
die bim oder der bus kommen deswegen nicht früher zur haltestelle – kein sekündchen nicht.
und auch die frage „wie lange muss ich noch warten?“ wird keine befreidigende antwort bekommen können, zumal da ja mehrere ungenauigkeitsfaktoren zusammentreffen: die eigene uhr, die uhr der verkehrsbetriebe und die uhr des bim- oder busfahrers. nebenbei spielen einer etwaigen pünktlichkeit noch überlange ampelphasen, ein- und aussteigunschlüssige menschen, unachtsame zebrastreifenbenutzern, kinderwagenein- und austransportierern- und -innen – hach, da könnte man ein weilchen aufzählen – übel mit.
genau so effektiv ist wohl die von manchen rauchern als empirisch bewiesen geglaubte „wenn-ich-mir-jetzt-eine-zigarrette-anzünde-kommt-der-bus“ theorie.

zieh!

als potenzieller kunde wird man ja heutzutage ja allerorten auf vielerlei art und weise gelockt. die wiener schnitz´l-kette „schnitz´lwirt“ hat sich da aber was ganz besonderes einfallen lassen, tja, ich bin fast verleitet zu sagen, dass das ein „unglaubliches angebot“ ist.
wer zum schnitz´lwirt kommt und sich das „extra-menü“ bestellt, bekommt zu seinem bröselteppich auch gleich eine heißklebepistole dazu. na mahlzeit!