„wir sind helden“ haben zu lange lieder.
oder zu wenig text.
drum singt die auch jede zeile mindestens doppelt.
was ein wenig nervt.
rapper haben zu kurze lieder.
oder zu viel text.
deshalb quasseln die unverständlich und superschnell dahin,
damit der text, ähm ja, gesungen ist, wenn das lied aus ist.
und das kommt im gehörgang ebenso gut an, wie das mädchen mit dem wenigen text.
Monat: Juli 2005
bobby beinlos
http://images.derstandard.at/20050714/UK.jpg
da haben´s die online-standard-graphiker wohl lustig gehabt.
apropos, neulich habe ich wieder bobby banane, bobby erdbeer und bobby caramel gesehen.
das zeug hat mir früher überhaupt nicht geschmeckt,
der caramel-bobby war pick-süß, aber noch am erträglichsten,
der bananen-bobby hat wie eine überzuckerte schokobanane geschmeckt
und der erdbeer-bobby war mit künstlichen aromen vollgepumpt.
ich hab´s, obwohl ich viel probier und ein kulinarischer nostalgiker bin,
nicht geschafft, dass ich mir das trio kauf´ und verkost´.
hmmm.
aber ich werd´s nachholen.
einfach nur um zu wissen,
dass meine geschmachsnerven recht hatten.
optische entschädigung
spaziergangssouvenirmissbilligung
sitzend in der badewanne,
den zeck ich von der wade banne.
mein erster euro …
… ist immer noch in meinem geldbörsel.
fast hätt´ ich ihn heute rausrücken müssen,
wenn nicht ein kollege mir finanziell unter die arme gegriffen hätte.
im selben münzfach ist übrigens mein letzter schilling.
die münzzählmaschine hat damals den verbogenen kerl einfach ausgespuckt.
telefonfrust
einmal am tag läutet mein telefon hier.
und dann heißt´s: „t´schuldigung, falsch verbunden.“
waschmaschinensackhüpfen-wm
wenn´s die gäbe,
wär meine sicher ein geheimtipp
für einen stockerlplatz.
schrebergärtnereien
wenn gartenzwerge nicht abschreckend genug sind,
schickt man halt eine abordung des kkk an´s gartentürl.


bild gepflückt
grad eben kam ich in der kärtnerstraße an wäscheleinen vorbei,
auf denen, ähnlich wie die pflückgedichte von helmut seethaler ,
kunst zum mitnehmen ausgestellt ist.
allerdings hingen da lithographien von christoph appel.
und ein bild kam mir bekannt vor.
ja, denn das original eines der zahlreichen lithos hab ich vor einem jahr geschenkt bekommen und hängt bei mir zuhaus.
klar, dass ich für eine kleine freie spende meinem original ein brüderchen mitgenommen hab.
wie langsames flip-flopen …
… klingt´s neuerdings,
wenn´s bürohunderl den gang entlang trippelt.
