mittagliches hungerstillen in der nordsee
kann sogar beim paela-essen für überraschungen
gut sein: in der dicken muschel haben sich´s 2
mini-krebsen gemütlich gemacht. wahrscheinlich
hätt´s mir wohl nichts ausgemacht, wenn ich
die muschel samt der krebserl runterschnabuliert
hätte, aber ich hab die muschel dann doch dem
nordseekerl zu dessen belustigung an den tresen
gebracht und mir eine krebslose muschel abgeholt.
Monat: Oktober 2005
absenderlos …
… verschickt hc. strache wahlkampfpost.
geniert sich der denn schon so,
dass er annimmt,
absenderlose briefe werden
eher aufgemacht als welche
mit seinem konterfei und
ordentlich gedrucktem absender.
apfeliges wiedersehen
wochenends, wenn ich im garten meiner eltern bin,
und grad jetzt im herbst ist´s besonders schlimm,
denk ich ab und zu an den alten apfelbaum zurück,
der die für meinen gaumen besten äpfel trug
und seit ein paar jahren nimmer ist.
die äpfel waren ob ihrer süße manchmal
von den bienen und wespen zerfressen
und faulten manchmal schon am baum.
und trotzdem waren sie meine lieblinge.
intensiv süß und trotzdem recht sauer,
zwar recht beschorft aber zum anbeißen duftend.
derweil hab ich mich mit ihm angefreundet,
aber am besten schmecken sie nur dort,
wo eben der gute alte baum mit meinen lieblingen stand.
heute kommt die schwester meiner kollegin ins büro,
mit einem sackerl voller äpfel.
meiner äpfel.
verbalhornungssfalle
wer den neuen bond mit dessen haarfarbe
semikreativ in verbindung bringt,
muss winkerlstehen!
gallische gefahr in der tasche.
der 33. asterix-band, „gallien in gefahr“, ist seit heute morgen mein.

und mein vater wird sich genau so drüber freuen wie ich,
endlich die neue episode aus dem leben der unbeugsamen gallier zu lesen.
er war und ist ja fan der ersten stunde,
hat alle bände gesammelt und ich hab sie schon als kleiner bub oftmals verschlungen,
zwar nicht immer alle seitenhiebe verstehend,
aber trotzdem amüsiert vom esprit und witz des duos uderzo/gosciny.
aber noch muss ich mich gedulden.
„graue haare und brille.“
wünscht sich innigst der
schwarzhaarige unbebrillte kollege.
der ärmellose maronibrater …
… ist die personifizierte unentschlossenheit des herbstes.
rot ist gut
paradeisersamelsurium & monatserdeeren

ich mag ihn, den herbst.
grrrrrrrrrrrrrr
wenn man die luxo wochenendlich
mit schönen alographien füllt
und montag morgens nach dem
anstöpseln an den computer
am display wiederum „24“
erscheint ist das gedächntnis
der luxo wiedermal zu kurz
und ein kleines früstchen hält einzug.
keine gottesanbeterin,
keine katzenkrallen,
keine isabella-trauben am kirschenbaum,
keine paletten-demontage,
kein …
hart und weich zugleich.
damit wollte sich mal boris bukowski
wieder in den gehörgängen einnisten.
mit mässigem erfolg allerdings.
seinen genialen fritze mit der spritze machte er damit nicht nervös – bei weitem nicht.
aber egal.
es geht ja nicht um austropop-veteranen,
sondern um ein bike,
das dem herrn kristof vielleich gefallen würde.

der steht ja auf sowas und auch auf 4-rädrige varianten.