Eis aus der Eiszeit

Eis essen. Was gibt es schöneres, wenn der Thermometer tagsüber die 30° sprengt und nachts im Schlafzimmer nicht und nicht fallen will.
Und wenn’s ums Eis geht, gibt’s in Wien die bekannten drei Eisheiligen, die man in der Saison zumindest einmal besucht haben sollte. Und der Besuch lohnt sich. Zum einen natürlich auf der erfrischenden und genüsslichen Ebene – Eismarillenknödel sind zwar sowas wie der Wackeldackel der Eisdiele, aber am Ende doch immer noch die beste Wahl.
Zum anderen beinhaltet er dann und wann auch eine kleine Zeitreise.
Lässt man nämlich den Blick über die Karte schweifen, dann wird es doch recht nostalgisch und man fühlt sich als jung gebliebener Alter, wenn man allen Ernstes in der Rubrik „Eisspezialitäten nur für Kinder“ die Position „AM DAM DES“ findet.
Ja, ich bin immer noch Kind und werde wohl nie erwachsen werden, aber in mir wächst der leise Zweifel, ob Kinder von heute wissen, was sich hinter dem magisch klingenden „AM DAM DES“ versteckt.