Es wird zurückgeholt. Die Natur und der Pokal der Freitagstexter.

Kein unbeschriebenes Blatt – zumindest in der Riege der Freitagstexter – ist der gute Schablonski. Er fährt dicke Brummer und steuert solche auch mal gerne auf dem Highway dem Freitagstexter-Kommentarhighway. Dem Osterreiseverkehr geschuldet war dort dieses Mal kaum was los. Und so kam’s, dass sich nur ein Ei im Beitragsnestchen einbremste. Aber es war kein faules nicht, sondern hat seine Qualitäten.

Zimmer mit Aussicht
Hey, Natur, was machst Du denn da? — Ich hol mir die Welt von den Menschen zurück. Einen Hinterhof nach dem anderen.

Ein kurzer Dialog, der meinem Büroküchenhinterhoffensterblick eine Geschichte einhaucht, die der Tristesse eine lebensbejahende Wendung gibt.

Auf! Lass dich nicht stoppen! Nach diesem Motto agiert die Natur – immer schon und immer wieder. Sogar dann wird sie es machen, wenn wir nicht mehr in Art, Form und Spezies auf diesem Erdenrund zugange sein werden.

Auf! Lass dich nicht stoppen! Nach diesem Motto appeliere ich an den Schablonski, dem ich hiermit die neuerliche Austragung der Freitagstexterei überantworte. Es geht also weiter, am Freitag, drüben beim Schablonski.

Spatenstich und Spatenstich.

Der Spatenstich – ein symbolhafter Begriff, der per Definition den Beginn der Arbeiten auf einer Baustelle beschreibt, meist mit Festakt und allem drum und dran. Er steht für Aufbruch, das Schaffen von Neuem, den Startschuss für eine neue Ära, den ersten Schritt in eine neue Zeit.

Neulich hörte ich den Begriff wieder und ich erkannte, dass er auch eine zweite Seite hat, an die wohl noch kaum wer gedacht hat. Denn ein „Spatenstich“ kann auch den letzen Weg eines Menschen bedeuten. Wenn nämlich ein Grab ausgehoben wird, ist ebenso ein Spatenstich von Nöten.

Anfang und Ende – beide treffen sich also im Spatenstich.

Gute Aussichten für Freitagstexter.


Es ist schon ein Phänomen, dass immer wieder Freitags Fotos in der Blogsphere (kennt den Begriff überhaupt noch jemand?) auftauchen, die bislang ihr Leben ohne Namen fristen mussten. Dem haben sich die Freitagstexter_Innen angenommen und sorgen schon seit mehr als einer Dekade dafür, dass eben jene Pixelhaufen auch benamst werden. In Form von Gedichten, treffenden Zitaten, Romanen, Liedtexten oder auch treffenden One-word-wondern.

Die gute Oecherin hat mir letztens, nach erfolgreicher Erledigung einer solchen Fotobenamsung in ihrem Blog, die Aufgabe überantwortet, meinerseits ein Foto aus meiner Fotokiste zu kramen und der Befreitagstexterung freizugeben.

Dies soll hiermit geschehen:

Zimmer mit Aussicht

Die Regeln sind einfach: Wer ein Blog hat, dies regelmäßig befüttert kann einfach einen Kommentar mit einem Bildtextvorschlag schreiben und schwupps hat man teilgenommen. Bis nächsten Dienstag Mitternacht ist dafür Zeit. Ich geb am drauffolgenden Mittwoch bekannt, welcher Kommentar mir am besten gefallen hat & wer somit am nächsten Freitag ein Foto zur Freitagstexterbetextung bloggen soll.

Also Schluss mit Ostereiersuche, dies Foto braucht einen Text! Ich freu mich schon auf Kommentare.

Wenn die Vergangenheit anklopft.

Gestern hab ich einen Schrieb von der MA62 bekommen. Ich wäre noch in der alten Wohnung gemeldet. Die neuen Mieter hätten sich beschwert, dass – laut Melderegister – jemand in deren Wohnung wohnhaft sei, der es aber nicht ist. Was eben der Anlass für das Schreiben der Magistratsstelle war. Ich dachte erst an einen Scherz beim Überfliegen der Zeilen, aber als mir dann in Aussicht gestellt wurde, €726,– Strafe zahlen zu müssen, ist mir dann doch das G’impfte aufgegangen. Zumal ich mich damals ordnungsgemäß mit meiner Dame abgemeldet und in der neuen Wohnung angemeldet hab. Bei ihr hat’s geklappt, bei mir muss in der MA62 wohl wer einen schlechten Tag erwischt haben – irgendwann im 2003er-Jahr.

Flux geht’s weiter zur Pokalisierung.

Mittwoch ist Tag der Freitagstexterpreisverleihung. Es waren diesmal drei Einsendungen – nicht besonders viel, aber auch nicht wenig, wenn man die Zahlen des letzten Jahres so betrachtet. Erfreut und belustig haben mich alle drei. Aber die von Giardino hat mein Herz am meisten zum Hüpfen gebracht. Als alter „Zurück in die Zukunft“-Fan war ich da vielleicht ein wenig vorbelastet, aber das wird ja von den heren Regeln nicht ausgeschlossen.

Funmobil

„Liegefahrrad mit Fluxkompensator, haha, du spinnst!“, hatten alle gesagt. Ihnen würde das Lachen noch vergehen, wenn Manfred mit den Lottozahlen von nächstem Samstag zurückkäme.

Weiter geht’s also bei Giardino am Freitag. Ich freu mich schon.