Das Tagada des kleinen Mannes.

Frühmorgens. Der Bus ist voll. Und trotzdem schlupft eine Kindergartengruppe in den 62A. Die Pädagoginnen müssen hinterdrein. Kaum drinnen, beginnt sie, die lustige Fahrt. Der Pulk der laufenden Meter wuselt zwischen und unter den Fahrgästen durch und sammelt sich auf der Drehplattform. Heiliges Gebiet quasi. Ab dem Moment der Weiterfahrt auch steter Ursprung von „Uuuhs“ und „Aaahs“, von Gequiecke und Gelächter – ein unerschöpflicher Quell an Herzensfreude. Denn jedes Bremsen, jedes Beschleunigen, jede Kurve wird von den Kleinen lautstark gefeiert. Die anfangs grummelnden Gesichter schmelzen dahin und lassen zartes Lächeln durchschimmern. So wogt die Fuhre gut gestimmt in einen neuen Tag.