Woher sollen wir wissen, ob wir dafür oder dagegen sind, wenn wir nicht wissen, ob die anderen dagegen oder dafür sind?

Politik entzündet sich an so manchen Kleinigkeiten.
Manchmal reicht ein einziges Wort und schon geht’s rund.
In der letztwöchigen Ausgabe von „Gute Nacht Österreich“ war es dann soweit.
Der Name meines Heimatortes kam zur Ehre, im oben verlinkten Beitrag genannt zu werden.
„Kleinpetersdorf“
Die Nennung hat mich natürlich unheimlich gefreut. Und gleich ein Fragezeichen im Denkstüberl rotieren lassen. Denn Kleinpetersdorf ist im Grunde genommen ja jetzt für nix bekannt, außer, dass der Name einmal bei „Gute Nacht Österreich“ erwähnt wurde.
Aber das war ja vor der Aufzeichnung und vor Ausstrahlung der Sendung eben noch nicht bekannt, was die Erwähnung bei gutem Wind rechtfertigen würde.
Also scheidet das mal als Grund aus. Denn wenn, dann würde das ja eine Zeitschleife in Gang setzen. Und das wollen wir lieber nicht riskieren. Was nicht schon alles im Kino so in Zeitschleifen alles verlustig gegangen ist – frage nicht!
Also frug ich mich und weinte mich seither täglich in den Schlaf, weil ich nicht wusste und immer noch nicht weiß: Warum kam grad der Ortsname meines Heimatdorfes zur Aussprache?
Mittlerweile munkelt man im Ort, dass überlegt wird, ein Zusatztaferl am Ortsschild anbringen zu lassen. Sowas muss man ja touristisch ausschlachten, wenn man sonst nichts zu bieten hat. Vielleicht geht das sogar noch vor den Landtagswahlen über die Bühne.
Es ist aber noch nicht fix, weil sich die politischen Lager noch nicht einig sind, wer jetzt dafür und wer dagegen sein soll, was ja den eigenen Standpunkt – nämlich dafür oder dagegen zu sein – bestimmt.
Politik halt.

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