Wenn’s beim Waschen staubt.

Am Nachmittag bin ich auf mein emotionales Kryptonit gestoßen.
Es ist unser Staubsauger. Ein, an sich, unscheinbarer Kerl.
Aber er hat’s in sich.
Nichts, aber auch gar nichts, außer der Staubinger, lässt mir Begrifflichkeiten aus dem Munde stauben, deren Existenz ich in meinem Wortschatz nie und nimmer vermutet hätte.
Dem Kampf mit ihm, der ver*****en Kabelaufrollfunktion, dem d*******n Schlauch und anderen Ungereimtheiten kaum beendet, glitt ich einem entspannten Abend entgegen.

Die Staubsaugerärgernebelschwaden haben sich kaum gelegt, da meldet sich die Waschmaschine Aufmerksamkeit heischend und lautschwach zu Wort, indem sie ihrerseits den Betrieb eingestellt hat.
Nix dreht mehr.
Aber Pech gehabt, Waschbärchen.
So schnell bringst du mich nicht ins Schleudern.
Mich nicht.
Bin ja keine Waschmaschine.
Und du kein ver******er Staubsauger.
Morgen wird’s ernst.
Schnall dich an.
Morgen reite ich mit dem Schraubenzieher (ich weiß, ich weiß) ins Bad und dann wringe ich dir die Flausen aus.