
Die Erbsenernte ist heuer eher so ein 1:1-Geschäft.

Die Erbsenernte ist heuer eher so ein 1:1-Geschäft.
Fußball an sich und der Fußball selbst sind schon was sonderbares.
Der Ball kann hoch sein, flach, tief, lang, kurz, ja sogar angeschnitten.
Und trotzdem:
Der Ball ist rund.
Während das österreichische Nationalteam erfrischend spielt und höchst erfolgreich ist, rutscht anderswo der Haussegen in beträchtliche Schieflage.
So kann ein Weiterkommen in Berlin ins Achtelfinale in Kärnten zu einem kleinen Schritt in Richtung Scheidungsanwalt werden.
Bei aller Euphorie – ans Finale wollen wir aus sportlicher und auch zwischenmenschlicher Sicht lieber noch nicht denken.

Als ich heute zum Optiker kam, ging gerade eine ältere, elegante Dame raus. Sie trug ein knallgelbes Kleid mit großen, schwarzen Punkten drauf.
Ich war kurz verunsichert.
Weil sie aber ohne Stock oder Hund raus kam, war ich mir wieder sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Dass Hetzendorf über ein kleines Schloß verfügt, das ist ja allgemein bekannt. Es ist zwar nicht so berühmt, wie das einen Steinwurf entfernte Schlößchen, das nach einem schönen Brunnen (Wo soll der überhaupt sein?) benannt ist, aber mindestens genau so reizend.
Was aber die wenigsten wissen: In Hetzendorf sind jetzt die Überreste einer stattlichen Burg entdeckt worden, die wohl als Wehranlage diente und Wien gegen allerlei einfallende Truppen gen Süden hin absichern sollte. Den Baumeistern der Burg dürfte allerdings ein dramatischer Fehler unterlaufen sein. Sie haben diese nicht auf einem Hügel oder erloschenen Vulkankegel errichtet, wie es eigentlich Usus war, sondern in eine Senke gebaut. Vielleicht wollte man damit einen innovativen Schritt setzen und das Burgbauwesen reformieren, andere Theorien sprechen davon, dass man damit die Gegener verwirren wollte. Darüber sind sich die Experten noch uneins.
Jedenfalls liegen bereits Pläne vor, die neu entdecken Zinnen der Burg Hetzendorf als Sehenswürdigkeit touristisch zu nutzen. Kürzlich eröffnete Hotels und Appartement-Häuser in der Nähe dürften wohl Vorboten dessen sein, dass die Stadt Wien hier in naher Zukunft mit einem Paukenschlag die Sensation des Jahres 2024 präsentieren wird.
Zuerst sanft mit Führungen, dann folgen wohl weitreichende – touristisch begleitete – Ausgrabungen, die das Anwesen in seiner vollen Pracht freilegen sollen. Schließlich, so ist zu vernehem, wird die Anerkennung als Weltkulturerbe angestrebt, was nur eine Formsache sein sollte.
Wenn jemanden etwas geglückt ist, ist es nicht selten, dass man mit „Herzlichen Glückwunsch“ gratuliert – das kann eine Vaterwerdung, der Gewinn einer Auszeichnung oder ein zusätzliches Jahr am Buckel sein.
Es ist quasi „Glück wünschen“ im Nachhinein, wenn die Sache schon längst gelaufen ist, wenn vielleicht gar kein Glück vonnöten war, pures Können den Ausschlag gab oder einfach nicht vorhandenes Ableben.


Und zwar in einem Rotkrautblatt.

Wenn man einen Frisiersalon eröffnet, dann braucht man halt auch einen knackigen Namen. Nur, die guten sind halt alle schon vergeben. Wem das Muster „Salon Gerti“ zu bieder ist und einem auf der Suche nach einem noch nicht verwendeten Kalauer nur noch ein „Hairjemine“ auskommt, dann muss man eben tief in die Trickkiste greifen. Wobei man hier den Schlüssel für eben jene wohl nicht gefunden hat.

Ich hoffe nur, dass der Mensch an Schere und Föhn nicht so blind ist, wie der Name des Salons verspricht. Allerdings, der Name des Partnerbetriebes, der dem Haar der Herren zuleibe rücken soll, liegt dann schon auf der Hand.


Schau! Da sind gebog’ne Stiegen.
Treppen die sich kunstvoll biegen,
sonderbar ovale Stufen
lassen mein Aug‘ „Obacht“ rufen.
ein Leben mit einer ungewöhnlichen Sichtweise und viele Möglichkeiten
HR's not boring, you're boring!
Manchmal passieren Dinge, dann wieder nicht. Das Buch: "Früher war ich jünger. 41 Geschichten aus dem Leben eines einfachen Mannes" (Tredition)
Die gnädige Frau wundert sich
Unnützes Musikwissen.
Die einzig normalen Menschen sind die, die man nicht besonders gut kennt.
Manche Menschen halten Nonsens für Unfug. Das ist natürlich Nonsens.
Frau Heming probiert was aus