bild gepflückt

grad eben kam ich in der kärtnerstraße an wäscheleinen vorbei,
auf denen, ähnlich wie die pflückgedichte von helmut seethaler ,
kunst zum mitnehmen ausgestellt ist.
allerdings hingen da lithographien von christoph appel.
und ein bild kam mir bekannt vor.
ja, denn das original eines der zahlreichen lithos hab ich vor einem jahr geschenkt bekommen und hängt bei mir zuhaus.
klar, dass ich für eine kleine freie spende meinem original ein brüderchen mitgenommen hab.

schlussloser film.

im kleinen provinz-kino,
in dem´s leider keine aschanti und schartner bombe mehr gibt und die beiden kassadamen immer noch nicht den kleinsten funken charme versprühen,
hab´ ich mir „krieg der welten“ angesehen.
na ja, die auswahl war eine kleine und „per anhalter durch die galaxis“ eben nicht im saal B.
also, cruise-spielberg-saal A.
einer müdigkeit ist man ja manchmal dankbar, überhaupt dann,
wenn man sich einen film ansieht, auf den man eigentlich gerne verzichtet hätte.
blöd nur, wenn der herr kinobetreiber meint,
die bässe wummern lassen zu müssen,
dass die nummerntafeln der GSIs und GTIs vor dem kino vibrieren,
als wären deren pionieer-anlagen im normalbetrieb.
an schlaf war also nicht zu denken.
so zog sich der film eben dahin
wie ein ungemütlicher gedanke,
der einem stundenlang am einschlafen hindert.
natürlich kam was kommen musste:
der schluss.
der keiner war.
jaja, happyendlich taucht der verloren geglaubte heldensohn auf und
die menschenfressenden aliens kranken vor sich hin und werden besiegt.
hossa.
aber der schluss, wo war der?
einfach so, rotzt dann aus dem off die erklärung für das ende der aliens daher:
„der mensch ist zum überleben programmiert.
deshalb ist auch ein genom der menschlichen DNA des menschen dafür vorgesehen,
jeden zu zerstören, der menschen frisst.“
aha.