museen haben die gerne.
aber auch edlere boutiquen.
nämlich im eingangsbereich.
weiche hellbraune teppiche,
die einem das gefühl geben,
dass man betrunken wäre.
jedes mal wenn man auf diesen teppich steigt,
verdreht es einen den fuß.
mal nach links, mal nach rechts.
ein lustiges gefühl, wenn man da drüber geht.
ich mag sie.
diese teppiche.
Autor: boomerang2nd
bezaubert
„wollen sie einen zaubertrick sehen?“
ich seh mich um, bin ja nicht gewohnt, dass man mich mit „sie“ anspricht.
„hey, wollen sie einen zaubertrick sehen?“ fragt der dickliche 5 jährige noch mal, als ich gestern am heimweg war.
„freilich. zeig mal.“
der kleine und sein freund bauen sich vor mich auf.
und die vorstellung beginnt.
er hält eine schachtel vor sich und zieht ein kleines lädchen raus.
„sehen sie, da is´ nix drin!“
„aha. ok.“
schwupp macht er die lade zu und zieht sie gleich wieder raus.
plötzlich ist ein pez-pächchen drin.
„und jetzt ist was drin!“
„wow. wie geht das?“
der kleine, motiviert durch mein staunen, macht auf und zu, lasst die pez-zuckerln verschwinden und wieder auftauchen.
auf. da. zu. auf. weg. zu. auf. da. zu. auf. weg. zu. auf. da. zu. auf. weg. zu. auf. da. zu. auf. weg. zu. auf. da. zu. auf. weg. zu. auf. da. zu. auf. weg. zu.
„wow, cooler trick. ihr seid´s echt gute zauberer! danke. ciao.“ mein´ ich noch und geh´ weiter.
die beiden werfen mir noch ein freudiges „danke!“ nach und haben sich wohl wieder auf die lauer gelegt.
schulbusfahrten …
… lang wurde es gespielt.
rote hände waren das ergebnis.
da ist mir die online-vesion schon etwas lieber.
der grund

warum heute die arbeit etwas langsamer von der hand geht.
die neugier

das idyll

telekom

talent
aus dem zimmer zu gehen, 3 sekunden bevor das telephon läutet.
die kollegin von vis-a-vis läuft zur hochform auf.
das dampfwölkchen, …
… das die platzende blase im schaum des nachmittagskaffees verlässt,
vermag mundwinkel nach oben zu biegen.
sonnenbrillen in der u-bahn
nahezu jede/r dritte versteckt sich hinter dunklen gläsern in den dunklen schächten.
gibt’s einen vernünftigen grund, in der u-bahn die sonnenbrille aufzusetzen?