Der Franzl. Aber nicht der von der Sisi.

Dass der Presley Elvis Aaron sich ob seines hohen Alters bester Gesundheit erfreut und schon seit Jahren eine Tankstelle im Waldviertel betreibt, darf ich ja wohl als bekannt voraussetzen. Den Klingelschlauch hat der Schlingel immer noch bei der Einfahrt liegen, der alte Nostalgiker. Wer kann’s ihm verdenken. Und die Stammkundschaft freut’s. Aus gewissen Gründen will er jedoch nicht verraten wissen, wo genau die Super-Tankstelle ist, verständlich. Zu viel des Rummels mag er nicht, es reicht ihm schon, was so an Laufkundschaft bei ihm herumdieselt.

Dieser Tage hab ich eine Entdeckung gemacht, die mindestens auf einer Stufe mit der königlichen, waldviertler Petrol-Station ist, aber in Sachen Geruch vielleicht sogar einen Tick hochwertiger einzuordnen ist. Mir ist zu Augen gekommen, dass es sich der Sinatra Franzl auf seine alten Tage ebenfalls in Österreich gemütlich gemacht. Der gute Knabe führt nämlich ein beschauliches, asiatisches Lokal, zwar weniger versteckt wie sein knieschnappiger Gesangskollege, befinden wir uns doch in nicht unzentraler Lage in Wien, also durchaus mutig, wenn auch recht subtil. Kenner allerdings wissen natürlich, wer da den Wok swingt.