Gute Traditionen soll man am Leben erhalten. So auch die des Freitagstextens.

Auch wenn in letzter Zeit die Zahl jener, die sich in dem lange bewährten, höchst beliebten und sehr angesehenen Bewerb namens FREITAGSTEXTER regelmäßig die Wortmeldungen um die Ohren hauen, nicht gerade im steigen ist, will ich umso vehementer das Banner des Austragendes dieses kreativen Funprojektes weitertragen.

Besonderen Dank gilt hier der ehrenwerten lamamma, die mir die Ehre zuteil werden hat lassen, den dieswöchigen FREITAGSTEXTER auszutragen und hierfür ein Foto auszusuchen, das nun seiner Benamsung harrt.

Chancengleichheit wird beim Freitagstexter groß geschrieben, drum ist die Teilnahme zart reglementiert, lediglich eine handvoll Regeln gilt’s einzuhalten:
– Mitmachen, darf jede und jeder, der ein eigenes Blog führt und nächsten Freitag – im Falle des Sieges – den Bewerb auf dem eigenen Blog weiterführen möchte.
– Mitmachen tut man, indem man das unten zu sehende Bild betextet – und zwar in einem Kommentar zu diesem Blogeintrag-. Wichtig: Der Text sollte aus eigener Feder stammen.
– Die literarische Gattung ist frei wählbar. Von einem Wort bis hin zum mehrbändigen Roman aber auch vom Haiku bis hin zur gereimten Ballade ist alles möglich.
– Einsendeschluss ist wie immer am ersten, dem Freitagstexterberwerb folgenden, Dienstag um Mitternacht.

Das weiter Prozedere liegt dann wieder in meiner Hand. Denn an dem auf den Dienstag folgenden Mittwoch wird hierorts bekannt gegeben, wer gewonnen hat und am drauffolgenden Freitag den FREITAGSTEXTER auf dem eigenen Blog veranstalten darf.

Es bleibt mir jetzt nur noch allen Teilnehmenden von einem oder mehreren genialen und kreativen Geistesblitzen getroffen zu werden, diese hier in einem oder mehreren Kommentaren in Worte zu fassen.

Fast hätte ich es vergessen: Dieses Foto ist es, das es zu befreitagstextern gilt. Auf! Los! Schreibt! Erfreut!

Hochsitz

Es wird zurückgeholt. Die Natur und der Pokal der Freitagstexter.

Kein unbeschriebenes Blatt – zumindest in der Riege der Freitagstexter – ist der gute Schablonski. Er fährt dicke Brummer und steuert solche auch mal gerne auf dem Highway dem Freitagstexter-Kommentarhighway. Dem Osterreiseverkehr geschuldet war dort dieses Mal kaum was los. Und so kam’s, dass sich nur ein Ei im Beitragsnestchen einbremste. Aber es war kein faules nicht, sondern hat seine Qualitäten.

Zimmer mit Aussicht
Hey, Natur, was machst Du denn da? — Ich hol mir die Welt von den Menschen zurück. Einen Hinterhof nach dem anderen.

Ein kurzer Dialog, der meinem Büroküchenhinterhoffensterblick eine Geschichte einhaucht, die der Tristesse eine lebensbejahende Wendung gibt.

Auf! Lass dich nicht stoppen! Nach diesem Motto agiert die Natur – immer schon und immer wieder. Sogar dann wird sie es machen, wenn wir nicht mehr in Art, Form und Spezies auf diesem Erdenrund zugange sein werden.

Auf! Lass dich nicht stoppen! Nach diesem Motto appeliere ich an den Schablonski, dem ich hiermit die neuerliche Austragung der Freitagstexterei überantworte. Es geht also weiter, am Freitag, drüben beim Schablonski.