Am laufenden Band geht’s weiter.

Hoffentlich. Ich hab nicht vergessen, nur noch etwas gegessen. Aber jetzt ist es soweit, ich schreite zur Pokalisierung der aktuellen, neugestarteten Freitagstexterrunde.

Es stand folgendes Bildnis zur Betextung in der Auslage, das sich mir vor nicht allzulanger Zeit darbot, als ich’s eilig hatte, heim zu eilen. Aber: Eile mit Weile. Weil ohne Weile, wäre da dieses Bildchen nicht, welches – ich mach’s kurz – der Herr Schabl… äh, Schlabonski treffend mit einer Bildunterschrift versah.

Jetzt steh ich hier schon ne halbe Stunde am Sushifließband, und es kommt nix. Hunger! Drecksladen. Und zugig.

Ein herzliches Lachen entlockt es mir immer noch. Und mit dem wunderbaren Text vom Dieter ist’s gleich doppelt lustig. Und beim Dieter geht’s am Freitag weiter.
Wohlan, lasst uns unsre Sattel weiter schleppen und schauen, was der alte Sattelschlepper uns zur Betextung aufs Fließband der Freitagstexterei bereit stellt. Ich bin gespannt.

The Show must go on!

Seit geraumer Zeit steckt er bei der werten Lakritze fest, der Freitagstexter-Contest. Sogar seinen 9. Geburtstag musste er im Stillen erleben.
Ungefeiert.
Unumfochten.
Das hat er sich nicht verdient. Seit 2005 geht’s in den unterschiedlichsten Blog im deutschen Sprachraum Freitag für Freitag darum, ein interessantes Foto kreativ zu betexten. Wie ein Wanderpokal wird der Freitagstexter als virtuelle Trophäe weitergereicht.
Eine wunderschöne Idee, der ich – als letzter Austragender, der einen Siegerbeitrag gekürt hat – wieder Leben einhauchen möchte. Wäre ja gelacht.
Also: Gehen wir’s wieder an.
Ich stelle folgendes Bild zur kreativen Betextung bereit.

Wer ein eigenes Blog hat und mitmachen will, einfach eine kreative Bildunterschrift als Kommentar schreiben und schon spielt man mit. Einsendeschluss ist kommenden Dienstag Mitternacht. Am Mittwoch küre ich den Siegerbeitrag und gebe bekannt, in welchem Blog es am drauffolgenden Freitag weitergeht. Das genaue Regelwerk findet man hier.
Also:
The Show must go on!

Alter

Alter ist relativ.
Ja, es lässt sich zwar in Zahlen gießen, eine Gussform die Zeit zwischen dem aktuellen Tag und dem Tag der Geburt festzuzwängen versucht, aber schon aufgrund der andauernden Veränderung eines der beiden Parameter zum Scheitern verurteilt ist. Das Ergebnis ist ein mehr oder weniger charmanter Zahlenwert, der unabänderlich größer und größer wird und erst dann zu ruhen gedenkt, wenn’s eh schon zu spät ist.
Aber was heißt das schon.
Jahr für Jahr muss man sich auf die Frage, wie alt man den sei, eine neue Zahl merken.
Ein Zahl, die ohne Belang ist.
Hofft man.
Alter hat oft auch was hürdenhaftes, was abgrenzendes. Einmal überwunden, darf man endlich mit dem Fahrrad auf der Straße fahren, Alkohol trinken oder nicht mehr vom Bundesheer eingezogen werden.
Aber Alter lässt sich auch fühlen, leben und genießen.
Manche sind jünger als es in deren Pass steht, andere sind älter als die nüchternen Zahlen.
Die einen wollen nie alt werden, andere können es gar nicht erwarten.
Somancher will jung sein, wenn es dafür schon fast zu spät ist.
Andere waren gar nie jung.
Manche sind jung geblieben, während gleichaltrige alt waren, als Alter noch keine Rolle spielte.
Alter ist das, was man draus macht.
Alter ist relativ egal.



Zeit.

Sie ist.
Sie war.
Sie wird sein.

Man braucht sie.
Vielleicht hat man sie auch.
Dann gibt man sie sich. Oder anderen.

Oft nimmt sie sich jemand.
Um sie aufzuwenden.
Und sie dabei zu nutzen. Oder zu verschwenden.

Sie vergeht mitunter.
Und das verschieden schnell.
Oder eben auch nicht.
Gern bleibt sie stehen.

Leider wird sie auch verschenkt.
Aber lieber geschenkt.

Sie kann gespart werden.
Sich sogar rentieren.

Wunden kann sie heilen. Alle sogar, sagt man.

Sie wird kommen.
Sie ist vorbei.
Sie ist jetzt.

Die Zeit.




Grenzen.

Setzen.
Aufzeigen.
Öffnen.
Ziehen.
Verschieben.
Ausloten.
Aufsperren.
Zusperren
Auflösen.
Anpassen.
Abstecken.
Mit Grenzen kann man vieles machen.
Sie bestimmen oftmals unser aller Leben.
Im privaten und im beruflichen.
Am Schönsten finde ich, dass man auch folgendes machen mit Grenzen machen kann:
Überwinden.

Brand aus. Nach Freitagstexterverzögerung.

Sorry, die letzte Freitagstexterei hat etwas länger als geplant gedauert. Es gibt eine Reihe von Gründen, auf die ich lieber nicht eingehen will. Aber es gibt einen Sieger. Und zwar einen würdigen.
Drei wunderbare Beiträge wurden eingereicht. Einmal kurz, einmal gereimt und einmal voll auf die Zwölf. Die werte Lakritze hat den Feuermeldeengel Florian ins Rennen geschickt, der sich als strahlender Sieger erwies. Folglich geht’s am Freitag bei der Lakritze wieder weiter!
Und hier die siegreichen Worte in der Bildunterschrift:

Feuermeldeengel Florian hatte sein bestes gegeben – nur abbiegen hätte er müssen.

Brandneue Neuigkeiten von der Freitagstexterfront.

Es geht diesmal um eine Szenerie, die sich mir jüngst eröffnete und mich spontan zum Schmunzeln brachte. Die werte liuea vom Ameisenhaufen hat mir nämlich die Aufgabe übertragen, mich heute um die Austragung des Freitagstexterwettbewerbes zu kümmern. Und dabei kann ich gleich auf das eingangs erwähnte Bild zurückgreifen. Schaurig und schummrig zugleich, aber doch ungefährlich.
Jedenfalls geht’s jetzt darum, für das folgende Foto eine Bildunterschrift zu finden. Lang, kurz, gereimt, als mehrbändiger Roman – mir ist es gleich. Einzig bis kommenden Dienstag Mitternacht muss der Bildtext als Kommentar hier drunter reingenagelt werden und schon hat man die Chance, am drauffolgenden Freitag selbst den Freitagstexterwettbewerb im eigenen Blog auszurichten.
Das genaue Regelwerk findet sich hier – oder man fragt hier einfach nach.
Nun zum Bild, um das es geht, ich freue mich schon auf brennend heiße Bildunterschriften.