job=schule

irgendwie erinnert der erste arbeitstag im neuen jahr (übrigens: frohes neues. an alle lieben da draußen, die hier lesen, schauen, kommentieren, lachen, ärgern, diskutieren. und an alle anderen auch.) an der ersten schultag nach den weihnachtsferien.
auf dem schulweg, äh dem weg ins büro, macht man sich plötzlich sorgen, dass die füllfeder eingetrocknet sein könnte, man erzählt sich dann gemütlich auf tischen sitzend die erlebnisse aus den vergangenen tagen und ärgert sich, dass man so vieles von dem nicht erledigt hat, was man sich eisern für die ferien vorgenommen hat. beispielsweise ist die leseliste um nix kürzer geworden.

niemals in der u-bahn!

im aktuellen profil, mit der XL-jahresrückblickbeilage die das eigentliche heft als beilage beinhaltet, glänzt rainer nikowitz wieder einmal mit seinen höchst genialen fotostorys (gibt’s leider nicht im netz der netze, kaufen zahlt sich im jeden fall aus).
es ist im übrigen sehr ratsam, sich diese alleine zu gemüte zu führen, denn als u-bahn-lektüre sind seine fotostorys und dialoge gänzlich ungeeignet, will man nicht die blicke der anderen fahrgäste mit unkontrollierten lachkrämpfen auf sich ziehen.

ausgewichtelt

hatte da nicht vor wochen jemand hier im büro die sagenhafte idee,
diesmal bei der weihnachtsfeier zu wichteln.
na fein.
begeisterungsstürme wurden damit nicht ausgelöst.
und da keiner ein triftiges gegenargument auf den lippen hatte,
ward auch schon ein schuhkarton mit namenszetterln drin rumgereicht.
„ach ja, ich hab´ mir gedacht, mit einer 5-euro-begrenzung wird’s ein wenig lustiger!“
la óla?
die blieb abermals aus.
also heißt´s basteln.
blöd ist´s nur, wenn das gebastelte sich nicht unbedingt zum formschönen verpacken eignet.
jetzt sieht´s eher für den windkanal aerodynamisch optimiert, als wie ein geschenk aus.
also möglichst ungesehen damit zur sammelstelle.
bin auf die reaktionen gespannt.