seit wochen schicken mir herr und frau googel jemand vorbei, der offensichtlich nicht besonders motiviert ist.
„ich mag nimmer!“
.
die googels würd ich, wenn ich einmal richtig anstehe, sicher nicht um rat fragen.
nein.
Kategorie: Unkategorisiert
nebenan sitzt …
… harvey, trinkt tee und sieht fern.
LV RV LH RH
das winterbeinkleid für meinen blue-star.
steht in der fernen heimat rum.
morgen will petrus den zuckerstreuer auspacken und damit rumspielen.
das kann spannend werden.
oder auch nicht.
bereue …
… die gier von gestern.
gestern war sonntag …
… für meinen gaumen.
kürbis-strudel.
klingt nicht berauschend.
dachte ich mir auch.
für dienstag ists wohl in ordnung.
als experiment gedacht, uferte das vorhaben aber bald in ein genussfeuerwerk aus.
zuallererst wurde der halbe hokaido-freund aus dem kühlschrank gebeten. er möge sich doch genauso gütig wie letzte woche verhalten, als seine andere hälfte in ein kürbissüppchen mutierte.
schale ab – gewürfelt – in warteposition gestellt.
zieberln und scharlote flinken fingers und mit tränenden auge (jaja, die messer gehören wieder mal scharf gemacht) in geeignete form gebracht – schön klein.
butterflockerl, kürbis und die tränenverurschacher in eine pfanne, und – links vorne stufe 4 – ein wenig angeschwitzt. glasig, nicht mehr.
vom herd damit – balkontür auf – raus damit – ins kalte wien.
dann war der blätterteig dran – aufgerollt – 2 ungleichmässige bahnen draus geschnitten (augenmass eben).
chedar-käse (nur weil er orangefarben ist) gewürfelt – dabei an den frierenden kürbis gedacht.
der durfte sich, wieder links vorne, über das dazugesellen des chedar und petersilie freuen. ein schluckerl weißweinessig, salz und ein reiberl pfeffer gabs noch dazu.
der teig lechzte schon nach seiner füllung.
und er bekam was er wollte.
teigklebenderweise kam noch ein ei in aufgesprudelter form zum einsatz.
der optik halber, kamen die vom knabbern verschont gebliebenen kürbiskerne noch dekorativ zum großen einsatz. backpapier aufs blech, aufs vorheizen vergessen bzw. vom hunger (oder wars die gier) getrieben drauf verzichtet, den strudel obendrauf – ins rohr damit.
180 grad.
in die röhre gucken.
und dann war sonntag.
mit einer aioli war der strudel ein traum.
ans vorhaben, den rest heute im büro zu verputzen, hab ich mich erst wieder erinnert, als die letzte gabel mit dem in aioli gedunkten strudel in meinem mund verschwand.
schön, so ein sonntag am dienstag.
gottseidank ist ja noch das eine oder andere kürbis im gefrierfach.
stress …
… verhält sich indirekt proportional zur intensität des tageslichtes.
es kann heute noch sehr dunkel werden.
„so ein schaas.“
kollegin kommt rein, sagt obiges und verlässt wieder das zimmer.
ergänzend zur leeren kaffetasse, der nebligen aussicht und der tatsache, dass ich für die luxo immer noch keinen ersatz gefunden habe, scheint der demotivations-cocktail bereits fertig gemixt.
na dann, „prost“.
„sleep well in your bettgestell“
wer, dieses zitat im ohr, jetzt nicht brett und dany vor augen hat, wird daran wohl keine freude haben.
für mich ists wieder ein argument mehr, endlich einen dvd-player zu erstehen.
manche nase, …
…bislang sind mir nur weibliche besitzerinnen ebensolcher aufgefallen, also manche nasen hüpfen.
hüpfen beim sprechen.
besonders im profil betrachtet.
das nasenspitzerl zwirbelt auf und ab, als ob es auch mitreden wollte.
irgendwie schön.
hab einen solchen „fall“ am wochenende wieder beobachet.
ich könnt} da stundenlang zusehen.
„süß und niedlich.“
niemals würd ich diese worte verwenden. irgendwie sind sie mir zu plüschig, zu pastellig.