… und keiner würd}s merken.
die büroküche, gleich neben meinem zimmer, steht im qualm, der rauchmelder springt an, die feuerwehrleute stürmen mit schwerem atemschutz und plan in der hand an meiner offenen zimmertür vorbei in die küche.
gottseidank ist der qualm nur auf die kaffeemaschine zurückzuführen, die mit dem entkalken nicht einverstanden war und mächtig !Wasserdampf! von sich gab.
kein akustischer alarm!
keine sirenengeheul!
nix!
die einzigen, die vom alarm wussten, waren die feuerwehrleute.
der rauchmelder hat still und leise die feuerwehrzentrale informiert, uns arme büroschweine aber schön brav und ungestört weiterarbeiten lassen.
im extremfall merk ich}s nicht einmal, wenn}s im nebenzimmer brennt.
angenehmes gefühl.
Kategorie: Unkategorisiert
farblos…
… gibt sich heute derstandard.at
vermutlich, weil im irak krieg herscht – erklärung fürs schwarz-weiß layout findet man keine.
gut ist dies jedoch für die vielen bunten banner. die blitzen jetzt so richitg schön raus.
macht rauchen dumm?
kleine hilfestellung:
2 meiner kollegen haben beschlossen, in ihrem zimmer nicht mehr zu rauchen.
das ist löblich.
mitbeschlossen wurde auch, zum rauchen ihr zimmer zu verlassen.
auch ok.
jetzt häufen sich die besuche der beiden in meinem büro-zimmer (kollege und ich sind nichtraucher) zwecks plaudereien (angenehme ablenkung) und zigaretten-konsum (siehe beitrags-titel).
wo sind die …
… wolken?
wer sucht …
… sowas.
http://www.google.de/search?q=irak+brennend+aus+dem+haus&hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8
als ich heute meine referrers durchguckte, war ich ein wenig schockiert.
was hat sich dieser „mensch“ als suchergebnis erwartet?
wie pervers muss man sein, um auf die idee zu kommen, danach zu suchen?
krieg kostet nicht nur menschenleben, bringt not und elend, sondern kehrt in manchen menschen unentdeckte abgründe nach außen.
1 x McSonne zum Mitnehmen.
mittagspause.
beim mcd.
auf der terasse.
mit stargast sonne.
exklusiv.
ohne wolken.
ohne worte.
schön.
danke frühling.
alles wird gut.
aus …
I see trees of green, white faced warriors too
I hear them cry and say good-bye
and I think to myself, what a wonderful world…
I see skies of black, clouds of grey
the bright blessed days are gone away
and I think to myself, what a wonderful world…
The colors of the bombs
are so ugly in the sky,
it’s also on the faces
of people going by
I see warriors shaking weapons
saying „You’re the next to die“
children asking „Is my Daddy still alive?“
I hear babies cry, will they ever grow?
Will they ever learn much more than we do know?
And I think to myself,…
… „what a wonderful world“
http://www.alles-wird-gut.net/entry.php?id=00981
… mach wieder:
„I see trees of green, red roses too
I see them bloom for me and you
and I think to myself, what a wonderful world
I see skies of blue, clouds of white
the bright blessed days, and dark sacred nights
and I think to myself, what a wonderful world
The colors of the rainbow
are so pretty in the sky
it’s also on the faces
of people going by
I see friends shaking hands
saying „How do you do“
fairies saying „I love you“
I hear babies cry, and I watch them grow
they’ll learn much more than I’ll ever know
And I think to myself, what a wonderful world“
[louis armstrong]
http://www.alles-wird-gut.net/entry.php?id=00980
danke an http://www.alles-wird-gut.net
am samstag war demo…
… und das ist davon geblieben.

ein button.
mitten im türkenschanz-park.
einsam und allein.
mit seiner kleinen message.
ist er damit auch allein?
endlich darf sie raus…
… und meine nase zieren.
endlich.

Michael Moore schreibt Bush „Ein paar Wahrheiten“
gestern erst entdeckt, trotzdem lesenwert.
Der Schriftsteller und Filmemacher Michael Moore („Stupid White Men“, „Bowling for Columbine“) hat sich am Vorabend des Irak-Kriegs in einem offenen Brief an seinen Präsidenten gewandt. Hier der Wortlaut des Schreibens.
Montag, 17. März 2003
Lieber Gouverneur Bush,
heute ist also der Tag, an dem, wie Sie es nennen, die „Stunde der Wahrheit“ gekommen ist, der Tag an dem „Frankreich und der Rest der Welt ihre Karten auf den Tisch legen müssen“.
Ich bin froh, dass dieser Tag nun endlich da ist. Denn, das muss ich Ihnen sagen, nach 440 Tagen mit Ihren Lügen und Ihren Halbwahrheiten war ich nicht sicher, ob ich das noch länger ausgehalten hätte.
So bin ich beruhigt zu hören, dass heute der Tag der Wahrheit gekommen ist, denn ich möchte Ihnen gerne ein paar Wahrheiten mitteilen:
1. Es gibt im Grunde genommen NICHT EINEN in Amerika (ausgenommen Talk-Radio-Spinner und Fox News), der Gung-Ho-mäßig [Gung Ho ist ein Plastiksoldat, Anm. d. Red.] wild darauf ist, in den Krieg zu ziehen. Vertrauen Sie mir in diesem Punkt. Gehen Sie aus dem Weißen Haus heraus in irgendeine Straße und versuchen Sie, fünf Leute zu finden, die leidenschaftlich gerne Iraker umbringen möchten. SIE WERDEN SIE NICHT FINDEN! Warum? Weil keine Iraker jemals hierher gekommen sind und einen von uns getötet haben. Kein Iraker hat jemals gewagt, dies zu tun. Sie sehen, so denken wir Durchschnitts-Amerikaner: Wenn irgend jemand irgendetwas tut, was nicht als Angriff auf unser Leben wahrgenommen wird, dann – glauben Sie es oder nicht – wollen wir ihn nicht töten. Lustig, wie so was läuft.
2. Die Mehrheit der Amerikaner – die, die Sie niemals gewählt haben – sind nicht auf Ihre Gehirnwäsche hereingefallen. Wir wissen, was die wirklichen Probleme sind, die unser tägliches Leben betreffen – und keiner fängt mit einem I an und hört mit einem K auf. Das hingegen macht uns wirklich Angst: Zweieinhalb Millionen Menschen verloren Ihre Arbeit, seitdem Sie im Amt sind, die Börsenkurse sind zu einem schlechten Witz verkommen, keiner weiß, ob die Rentenfonds in Zukunft noch existieren werden, Benzin kostet mittlerweile fast zwei Dollar – diese Liste könnte noch endlos fortgesetzt werden. Den Irak zu bombardieren, wird keine einzige Lösung dafür bringen. Es gibt nur eins: Sie müssen gehen, damit die Dinge sich verbessern können.
3. Wie [der Talkshow-Moderator, Anm. d. Red.] Bill Maher letzte Woche sagte: Wie tief sind Sie gefallen, um einen Beliebtheitswettbewerb gegen Saddam Hussein zu verlieren? Die ganze Welt ist gegen Sie, Mr. Bush. Zählen Sie die Amerikaner dazu.
4. Der Papst hat gesagt, der Krieg sei falsch, er sei eine SÜNDE. Der Papst! Aber es kommt sogar noch schlimmer: Die Dixie Chicks sind nun auch gegen Sie. Wie tief muss es noch mit Ihnen bergab gehen, bevor Sie merken, dass Sie Armee von nur einem Menschen in diesem Krieg sind. Natürlich ist das ein Krieg, in dem Sie nicht persönlich kämpfen müssen. Genauso als Sie sich unerlaubt von der Truppe entfernten und die anderen armen Kerle statt Ihrer nach Vietnam verschifft wurden.
5. Von den 535 Mitgliedern des Kongresses hat nur EINER (Sen. Johnson aus South Dakota) seinen Sohn oder seine Tochter beim bewaffneten Militär eingetragen. Wenn Sie wirklich für Amerika einstehen wollen, schicken Sie bitte sofort Ihre Zwillingstöchter nach Kuwait und lassen Sie sie dort Ihre chemischen Armee-Sicherheitsanzüge tragen. Und lassen Sie uns sehen, ob alle Mitglieder des Kongresses mit Kindern im militärfähigem Alter ihre Kinder für diesen Kriegseinsatz opfern würden. Was haben Sie gesagt? Das glauben Sie nicht? Gut, okay, wissen Sie was – das glauben wir auch nicht!
6. Schlussendlich: Wir lieben Frankreich. Gut, sie haben einige Dinge richtig verbockt. Ja, einige von ihnen können sogar verdammt nerven. Aber Sie haben vergessen, dass wir dieses Land [die USA] nicht mal als Amerika gekannt hätten, wenn es die Franzosen nicht gegeben hätte. War es nicht mit ihrer Hilfe während des Revolutionskrieges, mit der wir gewonnen haben? Und waren es nicht unsere größten Denker und Gründerväter – Thomas Jefferson, Ben Franklin etc. -, die viele Jahre in Paris verbrachten, wo sie die Konzepte überarbeiteten und verfeinerten, die uns zu unserer Unabhängigkeitserklärung und unserer Verfassung geführt haben? War es nicht Frankreich, das uns die Freiheitsstatue geschenkt hat? War es nicht ein Franzose, der den Chevrolet gebaut hat, und waren es nicht ein paar französische Brüder, die das Kino erfanden? Und nun tun sie das, was nur ein guter Freund tun kann – Ihnen die Wahrheit über Sie, Mr. Bush, sagen, geradeheraus und ohne Umschweife. Hören Sie auf, auf die Franzosen zu pinkeln, und danken Sie ihnen, dass die es endlich einmal richtig machen. Wissen Sie, Sie hätten wirklich mehr verreisen sollen (zum Beispiel ein Mal), bevor Sie Präsident geworden sind. Ihre Ignoranz gegenüber der Welt hat Sie nicht nur lächerlich aussehen lassen, sondern hat Sie auch in eine Ecke gedrängt, aus der Sie nicht wieder herauskommen.
Hey, nehmen Sie es nicht so tragisch – jetzt kommen die guten Neuigkeiten: Wenn Sie diesen Krieg wirklich durchziehen, wird er mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schnell vorbei sein, denn ich schätze, dass es nicht viele Iraker gibt, die ihr Leben zum Schutze Saddam Husseins lassen wollen. Nachdem Sie den Krieg gewonnen haben, werden Sie einen enormen Zuspruch in der Bevölkerung erfahren, da jeder Gewinner liebt – und wer möchte nicht ab und zu einen ordentlichen Arschtritt sehen (vor allem, wenn es ein Dritte-Welt-Arsch ist). Also, versuchen Sie Ihr Bestes und tragen Sie diesen Sieg den ganzen Weg bis zur Wahl im nächsten Jahr mit sich. Natürlich ist das noch ein weiter Weg, und so haben wir alle noch eine lustige Zeit vor uns, während wir zugucken, wie die Wirtschaft immer weiter den Bach runtergeht!
Aber, Mensch, wer weiß, vielleicht finden Sie ja Osama ein paar Tage vor den Wahlen! Sehen Sie, SO müssen Sie denken! Bloß nicht die Hoffnung aufgeben! Tötet Iraker – sie haben unser Öl!!!
Hochachtungsvoll
Michael Moore
Mittwoch, 19. März 2003, http://www.n-tv.de/3147510.html