das badewanne-in-badewanne-bade-system bewährt
sich spätestens dann, wenn die kleine den stoppel
in die finger bekommt und das wassser auslässt.
hübsch zu beobachten, wie sie almählich mitbekommt,
dass der wasserstand zurückgeht, dann bemerkt warum
und hernach mit ihren fingerchen das loch zu schließen
versucht.
bis vor kurzem war die minibadwanne noch auf dem
hüfthohen gestell im einsatz. gottseidank hat sie da ihren
experimentiertrieb noch unter kontrolle gehabt.
nachtrag zur gestrigen wetterküche.
vermailt.
kann man den spam-mail-schreibern nicht mal sagen,
dass sie meinen „spam-e-mail-account“ mit ihren netten
angeboten beschicken und meinen haupt-account eher
verschonen sollen?
das herumstirnln im virtuellen mail-mistkübeln nach eventunnel
verirrten mails ist mir langsam schon zuwider, während im
dafür vorgesehenen account der junk-ordner sich mehr
als nur fadisiert.
wetterküche wien
vormittag backofen
nachmittag standmixer
25min …
jetzt.
gartenzwerge sind out.
all equal.
fressnarkose
während andere komasaufen zum neuen unwort des jahres
hochschreiben, will ich mich lieber den lukullischen genüssen
widmen. und bin hernach ebenso fertig. angenehm fertig.
mittagsschlaferlfertig.
leberknödelsuppe, ein fesches kümmelbraterl mit einer herzhaft
knackigen kruste, dazu ein herrliches kraut, dem man
herausschmeckt, dass es im holzbottich gereift ist – wunderbar.
der obligatorische besuch des kochs im gastraum gibt dem
ganzen fast was zelebriöses, wie er von tisch zu tisch schreitet
und um sich um das wohl der gäste kümmert und angesichts
der völligst gesättigten gäste verschmitzt lächelnd nachfragt,
ob man denn auch satt sei. oh ja. angesichts seiner erscheinung
die von höchster geographischer ausdehnung bestimmt ist,
sei ihm die frage verziehen.
der retourweg vom reznicek ins büro ist dann doch ob der
deftigkeit der mahlzeit ein wenig so, als ob man durch
bauchnabeltiefes wasser gehen würde.
frye fahrt.
so wird die längst u-bahn-fahrt zu kurz.







