luxo abstraqu´IV

gestern war sie wieder auf ihrem 74er trip. ich find ja die „74“ sehr sympatisch, nur am display meiner diva macht sie mir sorgen. hmmm, aus der not eine tugend machen, das wärs. nichts leichter als das: sie kann ja auch kleine filmchen machen, die luxo, drum hab ich mich gestern abend schon auf heute morgen gefreut – aufs tageslicht. wenn schon die 74er-bilder so stark sind, wie muss das erst als filmchen aussehen. ha, kaum aus dem haus heraus, hab ich sie auch schon aktiviert, die kleine, und wenn sie könnte, hätte sie sicher schelmisch gelacht, als am display der leeren cam wieder „24“ erschien.

widerstenstiger wal_zer_tän_zer

unschüttelbare wörter gibts ja zuhauf.
aber begriffe, die sich durch die schüttelung
wieder so zusammensetzen,
wie sie vor der schüttelung waren,
derer gibt es wohl nicht so viele.
der „walzertänzer“ ist so einer,
der sich durch seine schüttelbarkeit weigert,
geschüttelt zu werden.
.
mal sehen, ob sich noch weitere finden lassen.

stadtgefühl

supernova
irgendwie liegt heute ein ruhiger schleier über der stadt. das intensive sonnenlicht, das sich in den fenstern und auslagen spiegelt, die fassaden zum leuchten bringt und den dunklen wolken am himmel einen prächtigen kontrast bieten, genau das licht lässt die stadt eigenartig moosig erscheinen, so dass man sich gleich in das weiche gebilde legen und einschlummern möchte, auch die leute, denen heute die übliche hektik ein gräuel scheint und drum bedächtiger scheinen, sind von der stimmung erfasst worden, das treiben in der straßenbahn und u-bahn wirkt ungewöhnlich geordnet, stresslos und beruhigend. irgendwie strahlt das trotz der kälte eine wohlige wärme aus, ein gefühl der heimat, der geborgenheit, wie ein perfekt sitzender schuh schmiegen sich die eindrücke der stadt an einen und geben ungewohnten halt, die stadt macht sich fühlbar, schmeichelt den eigenen eindrücken und lässt es sich gut gehen und mir geht´s ebenso.