beruhigt.
gehustet und doch geschüttelt
so leis´ wie dieser brünner hust,
hat er wohl nur eine hühnerbrust.
empfehlung
dem, was diejulia über den irrsinn unserer konsumgewohnheiten schreibt, ist nichts mehr hinzuzufügen.
absenderlos II
wie schon unlängst vom „deutsch & nix verstehen“-stache vorgezeigt,
nutzt jetzt auch die bzö die absenderlosen neutralen kuverts,
um drinnen einen brief von p. westenthaler zu verstecken.
die genieren sich also auch für sich selbst und hoffen,
dass neutrale kuverts eher geöffnet werden,
als welche mit bzö-aufdruck.
straßenbahnbahnsteigvorbeuger
fast rituell anmutend ist es,
wenn sich die leute am bahnsteig,
auf die bim wartend, drängen
und sich, ganz nah am „abgrund“ stehend,
man könnte meinen erfurchtsvoll,
vorbeugen und noch mehr vorbeugen
um eben am nebenstehenden vorbeuger vorbeivorbeugend
erkennen zu können,
ob denn nicht die sehnlichst erwartete bim schon ums eck bog,
und ihr eintreffen in der station
unmittelbar bevorstehen würde.
manchmal beuge ich sogar mit.
mandarinenduft.
ganz schön zeitig heuer.
fußballschmerz …
… ist, wenn man zur matchzeit eine essenseinladung hat und einem noch dazu 2 tickets fürs längst ausverkaufte stadion vom kollegen angeboten werden.
krebs in der muschel
mittagliches hungerstillen in der nordsee
kann sogar beim paela-essen für überraschungen
gut sein: in der dicken muschel haben sich´s 2
mini-krebsen gemütlich gemacht. wahrscheinlich
hätt´s mir wohl nichts ausgemacht, wenn ich
die muschel samt der krebserl runterschnabuliert
hätte, aber ich hab die muschel dann doch dem
nordseekerl zu dessen belustigung an den tresen
gebracht und mir eine krebslose muschel abgeholt.
absenderlos …
… verschickt hc. strache wahlkampfpost.
geniert sich der denn schon so,
dass er annimmt,
absenderlose briefe werden
eher aufgemacht als welche
mit seinem konterfei und
ordentlich gedrucktem absender.
apfeliges wiedersehen
wochenends, wenn ich im garten meiner eltern bin,
und grad jetzt im herbst ist´s besonders schlimm,
denk ich ab und zu an den alten apfelbaum zurück,
der die für meinen gaumen besten äpfel trug
und seit ein paar jahren nimmer ist.
die äpfel waren ob ihrer süße manchmal
von den bienen und wespen zerfressen
und faulten manchmal schon am baum.
und trotzdem waren sie meine lieblinge.
intensiv süß und trotzdem recht sauer,
zwar recht beschorft aber zum anbeißen duftend.
derweil hab ich mich mit ihm angefreundet,
aber am besten schmecken sie nur dort,
wo eben der gute alte baum mit meinen lieblingen stand.
heute kommt die schwester meiner kollegin ins büro,
mit einem sackerl voller äpfel.
meiner äpfel.