schlussloser film.

im kleinen provinz-kino,
in dem´s leider keine aschanti und schartner bombe mehr gibt und die beiden kassadamen immer noch nicht den kleinsten funken charme versprühen,
hab´ ich mir „krieg der welten“ angesehen.
na ja, die auswahl war eine kleine und „per anhalter durch die galaxis“ eben nicht im saal B.
also, cruise-spielberg-saal A.
einer müdigkeit ist man ja manchmal dankbar, überhaupt dann,
wenn man sich einen film ansieht, auf den man eigentlich gerne verzichtet hätte.
blöd nur, wenn der herr kinobetreiber meint,
die bässe wummern lassen zu müssen,
dass die nummerntafeln der GSIs und GTIs vor dem kino vibrieren,
als wären deren pionieer-anlagen im normalbetrieb.
an schlaf war also nicht zu denken.
so zog sich der film eben dahin
wie ein ungemütlicher gedanke,
der einem stundenlang am einschlafen hindert.
natürlich kam was kommen musste:
der schluss.
der keiner war.
jaja, happyendlich taucht der verloren geglaubte heldensohn auf und
die menschenfressenden aliens kranken vor sich hin und werden besiegt.
hossa.
aber der schluss, wo war der?
einfach so, rotzt dann aus dem off die erklärung für das ende der aliens daher:
„der mensch ist zum überleben programmiert.
deshalb ist auch ein genom der menschlichen DNA des menschen dafür vorgesehen,
jeden zu zerstören, der menschen frisst.“
aha.

vanille-eis: einst&jetzt

ich mag sie zwar, die himbeeren,
wenn, dann aber frisch vom strauch.
früher gab´s die immer als heiße sauce über vanille-eis.
das war erstens als heiß-kalt mischung zwar spannend im mund,
doch die säure der himbeeren hat den spaß der vanille immer gekillt.
aber ich bleib dem vanille-eis treu.
grad sonntagsnachmittags, nach einem sonntagsnachmittagsspaziergang
an der peripherie, die beim besten willen nicht mehr als wien erkennbar ist,
ist das verlangen ein großes,
nach einem besonderem vanille-eis:
ins becherchen kommenein, zwei kugeln vernünftiges vanilleeis und drüber einen schuss kürbiskernöl.
fertig.