… ist eine gar neugierige.

währungssymbolisches
weil´s grad überall auf plakaten herumhängt:
warum bestehen die symbole von yen,euro und dollar
aus doppelt durchgestrichenen buchstaben?
kaffeemaschinenunverfügbarkeit
die kaffesüchtler sind erstaunlich ruhig.
ich kakaofreund bin unrund.
verbale pickeln bei fm4
hier im büro läuft ab und zu fm4,
was manchmal musiktechnisch ein wenig anstrengend sein kann.
aber was eigentlich an dem sender ein wenig unrund ist,
ist die englische moderation.
klar, ich weiß ja, die ist historisch gewachsen,
aus dem für radiosender für in österreich lebende ausländer, „blue danube radio“,
wurde sukzessive fm4.
und da hat man halt die englische moderation rübergerettet bzw.
als unterscheidungsmerkmal zu den anderen privatradiosendern
die eben auch auf die jugendlichere zielgruppe geschielt haben stilisiert.
trotzdem.
den ipod&apple&fm4-fanatiker tut´s sicher auch nicht gut,
wenn in englischen moderationen deutsche worte in deutscher betonung,
beispielsweise „Termine“ oder „Wien“
– „vienna“ kennt ja wohl jeder, hoffentlich auch die moderatorin –
und als highlight in einem satz „zu sehen at the orpheum in graz“
auftauchen.
wenn schon, denn schon.
mir erscheinen diese einsprengselungen wie pickeln auf reiner haut.
und aus dem alter sollte fm4 schon wieder raus sein.
bügeln statt sägen.
vater klingt schnarchenderweis wie ein dampfbügeleisen.
jedenfalls besser als ein sägewerk.
kindliches staunen …
… ob des glühwürmchens.
lange ist´s her, dass ich den letzten gesehen hab, leider.
trockenzeit und eiszeit
thymian und oregano legen sich sich bereits in die sonne zum trocknen.
der schnittlauch fröstelt derweilen schon in seiner künftigen 4-*-bleibe.
hadsch ma ham
im wienerischen wird für einen längeren,
vielleicht auch mühsamen spaziergang
bzw. eine ebensolche wanderung
– wobei ja da die grenzen fließend sind, jeder mag sich da individuell die grenze selbst definieren –
gern die bezeichnung „hadscher“ verwendet.
das ja viele urwiener begriffe ihre wurzeln im jiddischen haben,
ist mir ja bekannt, beispielsweise „meschugge“ sein oder ein „masl“ haben.
der begriff hadsch allerdings,
der stammt aus dem arabischen und bezeichnet die pilgerreise der moslems nach mekka.
tja, das wienerische ist wohl eines der schönsten beispiele,
dass „mulikulti“ längst gelebt wird und bestens funktioniert,
sogar bei denen, die sich damit nicht anfreunden können
ist´s auch im wortschatz einzemetiert.
guter morgen.
so kann von mir aus jeder tag beginnen.
mit einem blick in den garten,
in dem die sonne auf mich wartet.

die isabella, welche ich erst vor kurzem dort eingeschlagen hab, wächst und wächst, dass es eine freude ist.

und beim reingehen, winken mir die paradeispflanzerl zu, nein mädels,
euch hab ich auch nicht übersehen.

das kommende lange wochenende werden die wohl
ohne mich auskommen müssen.
ich hoff´, dass sie tapfer sind und mich am sonntag auch noch begrüßen werden.
hab ich jetzt einen gut?
verkatert sein, ohne aber betrunken gewesen zu sein,
mag zwar geldbörselschonend sein,
ist aber trotzdem saugemein.