kabeln

verlängerte wochenenden büssen ihre erholungswirkung – welche ja schon durch einen heftigen polterer, steineschleppen und waldarbeit ein wenig ausgedünnt wurde – gänzlich ein, wenn entscheidungswillige mal wieder schlecht geschlafen haben und sich eierlegende wollmilchsäue wünschen.
was wiederum zur folge hat, dass mein hals zum kabelstrang mutiert.

die lifttür, die schüchterne.

selbstvertrauenslos, nach sekunden des überlegens ob sie soll oder nicht, ob sie mein rücken des knopfes auch richtig verstanden hat, mir auch noch eine chance gebend, eventunnel doch noch rauszuspringen um in den 10. stock zu fuß zu huschen, macht sie sacht und langsam, immer bereit mit einem ruck die tür wieder aufzureißen, zu und entschwidet mit mir nach oben.

sonnenblumeninvasion

die lieben da, die waren im sommer fleißig,
im herbst hübsch und im winter die besten freunde
der kohlmeisen.
und die wiederum sind welche,
die beim essen immer recht viel unter den tisch fallen lassen.
darum sind jetzt dort massenweise kleine sonnenblumen aufgegangen.
ein paar sind schon an die besten plätzeversetzt worden,
die nachbarn sind bereits versorgt, kollege h hat auch schon 5 bekommen
und in mir steigt das unbehagen,
in den nächsten wochen wieder mal den rasenmäher anwerfen zu müssen.