verlängerte wochenenden büssen ihre erholungswirkung – welche ja schon durch einen heftigen polterer, steineschleppen und waldarbeit ein wenig ausgedünnt wurde – gänzlich ein, wenn entscheidungswillige mal wieder schlecht geschlafen haben und sich eierlegende wollmilchsäue wünschen.
was wiederum zur folge hat, dass mein hals zum kabelstrang mutiert.
digitale akausalitäten
e-mails die ankommen, bevor sie versendet werden.
tja …

gesprächig …
… ist sie, die kollegin c.
selbstgesprächig leider auch.
kleiderständer …
… atmen wieder auf.
nett vom e-mailprogramm …
… ist auch, dass es spam-mails
mit „*SPAM*“ markiert
und trotzdm ins sprompostfach legt.
kann ja sein, dass irgendwer hier
im bergwerk interesse an
diversen zusätzlichen zentimetern
oder auch sensationellen
geschäftsmodellen hat.
who knows, oder so.
die lifttür, die schüchterne.
selbstvertrauenslos, nach sekunden des überlegens ob sie soll oder nicht, ob sie mein rücken des knopfes auch richtig verstanden hat, mir auch noch eine chance gebend, eventunnel doch noch rauszuspringen um in den 10. stock zu fuß zu huschen, macht sie sacht und langsam, immer bereit mit einem ruck die tür wieder aufzureißen, zu und entschwidet mit mir nach oben.
isabella …
… ist endich da.
und gestern hab ich sie auch gleich eingeschlagen.
ha.
auf dass ich in ein paar jährchen zum „eigenimport“ auch „hauseigene“ uhudlertrauben vernaschen kann.
und ein paar jährchen später, wird eventunnel der erste wiener uhudler gekeltert – oder so.
junge bürohunderl …
… bellen so,
wie alte receptionistinnen lachen.
und umgekehrt.
sonnenblumeninvasion
die lieben da, die waren im sommer fleißig,
im herbst hübsch und im winter die besten freunde
der kohlmeisen.
und die wiederum sind welche,
die beim essen immer recht viel unter den tisch fallen lassen.
darum sind jetzt dort massenweise kleine sonnenblumen aufgegangen.
ein paar sind schon an die besten plätzeversetzt worden,
die nachbarn sind bereits versorgt, kollege h hat auch schon 5 bekommen
und in mir steigt das unbehagen,
in den nächsten wochen wieder mal den rasenmäher anwerfen zu müssen.
florale freud´
nachdem die morgensonne die nase kitzelt, gibt´s nur eins: raus!
die tulpen sind ja fast schon wieder abgeblüht,
aber immer noch eine freud´-

morgen für morgen.
und für den fall dass es trotz sonnenschein am morgen regnet gibts ja auch die vasentulpe.
