
dönerschur
in der würstelbude ums eck wird das fleisch für die kebabs von den dönerspießen geschoren.
„bagel“, …
… und das ist keim schmäh, also bagel richtig ausgesprochen klingt übrigens wie in meinem regionaldialekt der imperativ singular von „bügeln“.
narzissen, kein katzengras!
jetzt, wenn sich die sonne wieder raustraut und das gemüt erwärmt, ist´s eine doppelte freude, die blumen im gärtchen sprießen und blühen und gedeihen zu sehen.
letztes jahr waren sie noch drinnen, die von knutsch (wann liest man wieder mal was neues bei dir drüben?) fälschlicherweis´ für katzengras gehaltenen narzissen, heute stehen sie draußen und ziehen meine mundwinkerl in luftige höh´.

und um den morgen zu einem perfekten zu machen, gab´s zum frühstück das erste schnittlauchbrot des jahres.

danke, frühling.
stunden: 1h
fürs ausfüllen von stundentabellen sollten die lieben damen und herren der buchhaltung eine eigene position anlegen.
rettet die em!
der bau des em-stadions in klagenfurt wankt ja ein wengerl. möglicherweise machts ja auch der reiche onkel aus canada.
auch egal.
jedenfalls hab ich mir meinen sitzplatz schon gesichert:
http://www.rettetdieem.at
doppelwelle
der welle dicht auf den fersen ist stets ein metallklappsesselzurückklappgeklappere.
musste auch mal erwähnt werden.
hart. gerecht. pfeifer.
irgendwann, und dann kann ich mit dieser meiner prognose gern zitiert werden, irgendwann wird sich der gute, ehrliche und brave polizist „pfeifer“ – dem in eine nicht unwesentliche nebenrolle aber kein vorname zugestanden wird – selbstständig machen und eine eigene serie machen.
jawohl.
bei all den garstigkeiten ihm gegenüber wär´s ihm nicht zu verübeln.
eines noch…
gestern, als ich abends durch die fußgängerzone ging,
sah und hörte ich endlich wieder meinen „freund“,
den gitarren-spieler mit der wahnsinns-stimme.
seit mindestens einem jahr hab ich seine gitarre, seine stimme, seine lieder nicht mehr gehört.
er war eben nie da, wenn ich da war.
gestern hat er mir wieder die gänsehaut über den rücken gejagt
und den stress vergessen lassen.
obwohl ich irgendwie in eile war,
stand ich da und dachte mir unentwegt:
„eines noch…“
trockene brille
wenn sie von einem vollen,
frisch eingeschenktem glas mineralwasser trinkt,
hält sie immer die linke hand über das glas,
damit die brille trocken bleibt.
ab und an meint sie, die kleinen,
von den aufsteigenden luftbläschen emporgeschleuderten tröpfchen
gribbeln so lustig in der nase.