gängige gangarten am gang

faszinierend, wie viele gangarten hier im büro praktiziert werden. jeder und jede geht anders. klar, allein schon durch feinste anatomische differenzen ist dies bedingt, schon, aber derart unterschiedliche hatscher, schlurfer, schweberinnen usw. sind mir noch nie derart gebündelt untergekommen.
so strange wie im ministery of silly walks ist´s zwar nicht, aber ab und zu gibt´s da vereinzelt tendenzen …

´s musik-stöckchen

oh, sorry woody, bin momentan ein wenig langsamer im blogerland unterwegs. aber aufgefordert ist aufgefordert. obwohl ich von so „friday´s five“ und ähnlichem eher weniger halte. also, los geht´s:
1. wieviel gigantische bytes an musik sind auf deinem computer gespeichert?
hier im büro? nicht ein nullerl oder einser.
und daheim, so übern daumen ca. 50 files vom dr.nemo und ein ein paar mp3s.
2. die letzte cd, die du gekauft hast…
war, mal scharf nachdenken, ähhmm, die neue R.E.M.? ja, ich glaub, da war sonst nix seither. tja…
3. welches lied hast du gerade gehört, als dich der ruf ereilte?
´s musikfrei und großraumbüoig hier. ah, grad brummelt da wer den „schnappi“-unsinn. und welchen song ich morgens im radio abwürgte, weiß ich auch nicht.
trara. jetzt grad ist eine „en vouge“-cd unters volk geworfen worden, mein vis-a-vis hat sie ergattert. es ertönt also grad „you never gonna get it“. hmmm.
4. fünf lieder, die mir viel bedeuten oder die ich oft höre.
uff. mal vorweg. die auswahl ist eher recht beliebig:
da ist mal springsteens „hometown“. absolut.
aus dem kitsch-ladl: stevie wonders „i just called…“ – ´96, interrail in paris. die nummer läuft in grad in einem netten bistro, ich sitz unter dem münztelefon und spiel mit dem gedanken, „sie“ anzurufen. als ich dann genug mut zusammengerafft hatte, war die nummer aus und ich hab dann doch nicht angerufen.
queen / im prinzip jede nummer – supertolle abwasch- und geschirrabtrockenmusik.
„brothers in arms“ von den dire straits. da hat mark knopfler wohl eine der schlausten zeilen gesungen, die jemals gesungen wurden: „we all have just one world, but we life in different ones.“
und der king, mit „don´t cry, daddy“ – auch auf de verdacht hin, dass ich ab sofort als weichei gelte: der text bring mich immer zum schlucken.
5. wem wirfst du dieses stöckchen zu (3 personen) und warum?
mal sehen, was der dr.nemo, cc und knutsch so hören. und warum die drei? wie man in wien so schön schlecht sagt: „aus jedem dorf an hund!“ – einige meiner liebsten von antville, blogger.de und natürlich twoday.net

8,5min auf 100km

wow. wenn man jetzt andenkt, auf österreichs autobahnen statt der erlaubten 130km/h später einmal 160km/h zuzulassen, dann bekomm´ ich ein wenig angst.
was soll das bringen?
100km mit 130km/h im schnitt — ca 46 minuten
100km mit 160km/h –– ca. 37,5 minuten
wahnsinnige 8,5 zeitersparnis auf 100 kilometer.
ob´s dafür steht?
klar, die autos sind seit der einführung der 130er beschränkung sicherer,
die autobahnen besser ausgebaut geworden,
aber ob die menschen auch gescheiter geworden sind,
das wage ich zu bezweifeln.

faschingsdienstag ´93

im auto, auf dem weg in die bezirkshauptstadt und möglicherweise etwas zu früh dran um die bescheidenen provinzdiskos zu entern, haben wir 3 burschen kurzfristig beschlossen, noch ins kino zu gehen.
hernach wär´s , na klar, ist ja faschingsdienstag, dann überall so richtig voll, die stimmung am brodeln und somit alles prima um sich ins getümel zu stürzen.
also gut gelaunt rein ins kino, schnell karten besorgen, was in dem kleinen provinz-kino mit nur einem saal an dem abend überraschenderweise kein problem war. ach egal.
ein wenig filmvorschau, dann absolute verdunkelung & film ab.
eine halbe stunde nach filmende lag jeder von uns drei zuhaus im bett. die letzten 3 stunden hatte keiner auch nur ein wort gesagt.
ein blick auf den filmposter in der auslage hätte uns wohl nicht geschadet,
denn der film, der da lief, war „stalingrad“.