neujahrsspaziergang

irgendwie hat man´s heute nicht so richtig gespürt, dass winter ist. die sonne hat schon mal mit hilfe des grablichts ein kleines lächeln auf die lippen gezaubert. so fängt man gerne spaziergänge an.
rbfhgs
die route war ein absoluter glücksgriff – obwohl auf und ab, gings fast immer im prächtigen sonnenschein dahin, leider, weil’s doch zu warm war, nur auf asphaltierten wegen, wo man dann auch auf die auswirkung eines ländlichen volkssports trifft.
svhmds
beim gestrigen – oder war´s schon heute? – bleigießen hatte ja fast jeder was ähnliches fabriziert, ich hab heute mit den wasserflecken auf der straße mein bleigießensubstitut gefunden.
pbidzblick in die zukunft mit lächeln
das tut gut. ich bin zwar nicht abergläubisch, aber es tut der stimmung gut. ab und zu trifft man ja doch noch auf anzeichen, dass der winter im lande ist, wenn schon kein schnee, dann sind in den ackerfurchen wenigstens hübsche eisplatten, kunstvolle von sonne und schatten geformt.
epia
schließlich begrüßt noch das sonst eher unscheinbare dörfchen, das zwar geld für vormitternachtliche weihnachtsbeleuchtung hat, aber dem werten autofahrer nach mitternacht die ausleuchtung der straße selbst überlässt. na ja, diese entschuldigung wird angenommen.
rbnids
danach war´s aus mit der sonne – und mit dem schatten kamen die roten wangerln. aber dafür schmeckt dann der kaffee in der warmen stube besser.
2005 – von mir aus, kannst du so weitermachen.

ding

die ding, die ist jetzt zum zweiten mal ding. und manchmal ist sie irgendwie ding, weil sie immer ding sagt, wenn ihr das richtige ding nicht einfällt. dabei ist sie ja eine ganz liebe, die ding, und wenn die zweite ding vorbei ist, ist es das mit dem ding ebenso. hoffentlich.

auffrischen

af2
heute, am „unschuldige kinder“-tag, ist´s hierzulande brauch,
dass die kinder des ortes von haus zu haus ziehen,
und alle mit ihren, meist vom opa geflochtenen weidenruten,
dem sogenannten „krawatsch“, auffrischen –
sprich mit der rute den aufzufrischenden ein paar schläge auf den hintern geben
und währenddessen folgendes sprücherl aufsagen:

frisch und gsund
frisch und gsund
gott sulls geim
laung sullst leim.

dem brauchtum zufolge sollen die so „geweihten“ im kommenden jahr vor krankheit und ungemach gefeit sein. und die kinder, die bekommen dafür ein kleines taschengeld.
langschläfer allerdings, die erst nach 12 uhr mittags „aufgefrischent“ werden, dürfen zwar ein paar euros locker machen, sich aber für´s neue jahr keinen besonderen schutz erwarten.
af1