auch wenn putzfrauen nie den tisch sauber machen, weil sie das dort herrschende chaos chaos sein lassen, sollte man eben diesen nicht als notiz-fläche für telephon-nummern gebrauchen.
denn genau tags darauf ist die gute dem neuen chaos nicht so gut gesinnt.
und die nummer ist weg.
nebenan ist kitz …
… im tv. mit dabei: ein lieferant, die beiden finanzer, 1 kollege und bis vor kurzem auch ich.
fisch?

„aufrechte christen“
?
meinte zumindest sch.
m. assozierte „benetton“.
mit „fishbone“ lag n. klar daneben.
nur, …
… was ist es wirklich?
wofür steht es?
für wen oder was ist es das logo?
ich bin mir sicher, dass ich es schon iregndwo mal gesehen hab´.
kollegen erhören
nervös & schlurfend.
gestresst & rasend.
schwach & dürstend.
bestimmt & laut.
wiedereinmal & schleichend.
angenehm & leichtfüssig.
trampelhaft & getrampelt.
beswingt & gelaunt.
die büroküche neben dem büro schwemmt zwar ab und an tratsch und klatsch gedämpfterweise an mein ohr – viel interessanter ist es aber, jedes mal zu er-hören, wer den grad in die küche kommt.
seltsam
während draußen frau holles dunkle wolken tief hängend mir ein lächeln abringen,
sitz ich da, im t-shirt, seh´ dem einsamen raben zu, lade die bilder meiner luxo runter und schalt´ die klimaanlage auf „+/-„ ein.

seltsam auch, dass mir heute gleich 2 rauchfangkehrer begegnen (ich hab´s dummerweis´ nicht sofort gegnissen und einen güldenen knopf – zur not tut´s auch einer von der levi´s-jeans – in die hand genommen, wird also wieder nix mit meinem glück).

seltsam auch, auf welche gedanken manche lokalbesitzer kommen, wenn´s drum geht, einem lokal einen namen zu geben.

seltsam, das mit der gehirnwäsche.

seltsam und schön, diese lammfellschuheinlage, gleich vor dem arbeitsamt.

seltsam, dass man immer dann, wenn projektoren irgendwo in verwendung genommen werden sollen, sofort schattenspielertalente in jedem von uns auftauchen.

verratenes geheimniss
wie könnt ihr nur?
ihr magazine und tageszeitungswochenendbeilagen!
meine insel anpreisen!
als wär sie für jeden da.
pfah.
unglaublich.
da blättert man nichtsahnend – und plötzlich:
ein farbfoto + attraktiven werbetext dazu.
hey!
lasst das!
ok, ein mal – das wär ok.
aber 3 mal in einer woche?
nein – so nicht!
das ist meine insel!
verstanden?
da will nur ich hin können/dürfen/mögen.
ich.
da brauch ich keine – ähhh – „touristen“.
das ist mein „geheimtipp“.
mein geheimtipp.
meine insel!
es ist ein gefühl, als ob jemand, dem man sein geheimstes geheimnis anvertraut hat, dieses im werbeblock vor der zib1 der ganzen nation mitteilt. grinsend – im wissen, dass man auch vor der glotze sitzt.
elternurlaub
früher war´s eine freude, weil „sturmfrei“.
heute ist´s eine freude, wenn man den kachelofen morgens befeuern darf.





„essen ist fertig“ …
… quengelt die microwelle in der küche.
>>Fiep-Fiep<>Fiep-Fiep<>Fiep-Fiep<<
rechtsdrehend …

… und linksdrehend.
dem schatten ist´s egal.
und ich bin trotzdem ein telefonier-muffel.
fremdwort
Kom|mu|ni|ka|ti|on, die; -, -en (Verständigung untereinander; Verbindung, Zusammenhang)
hierorts unbekannt.
gewohnt.
trotzdem.
schade.
trotzdem.
ärgerlich.