… jetzt, kurz vorm heimgehen, linst die sonne ins zimmer.
grinst schelmisch zum fenster rein.
lockt mich raus – hinein ins wochenende.
ins wocheende einer nicht so turbulenten woche.
in ein wochenende ohne luxo.
in ein wochenende, das ich schon sehr gespannt erwarte.
in ein wochenende mit arbeit.
spaziergängen. hoffentlich.
erfolgreicher ernte. hoffemtlich.
wenig verkehr. hoffentlich.
und viel sonne. hoffentlich.
einbruchschutz?
kleiner lehrgang für einbrecher und solche dieŽs noch werden wollen.
die darf nicht fehlen.
der ganze bildschirm ist mit einem riesigen feuerball erfüllt. im vordergrund laufen springen der held/die heldin/beide, von der wucht der explosion getrieben in die sichere distanz. geschafft!
gibt’s einen action-film, eine action-serie-folge, in der obige szene nicht vorkommt?
murks in rot-weiß-rot.
sessel reagiert auf e-mail
kollegin fällt fast vom sessel, da sich dieser unaufgefordert und ohne vorwarnung einfach auflöst.
sonderbar.
das ding ist im handumdrehen (victor inox sei dank) repariert.
sonderbar aber auch, dass dies nur minuten nach einem e-mail des finanz-cheffes passiert ist, indem er uns aufforderte, etwaige mängel am büroinventar zu melden.
zwecks reparatur uns so.
„bitte jetzt nicht drucken!“ …
… hallt}s durchs büro.
ok.
sekretärin will „urkunde“ rückseitig bedrucken.
meinetwegen.
klassensprecher …
das ergebnis erinnert mich an eine klassensprecherwahl.
offline.
meine insel ist offline.
wollt sie grad besuchen.
virtuell.
hier ists düster, windig und regnerisch – und dort …?
werd heut abend mal alte bilder rauskramen.
also wundert euch nicht, wenn ihr heute abend ein fernes seufzen vernehmt.
keine prophezeiungen mehr!
ich hab mir gestern fast in den allerwertesten gebissen, als ich erfuhr, dass kurz nach meinem umzug die wohnung frei wurde, auf die ich seit jahren spekuliert hatte.
sie ist genial angelegt, hat einen supernetten ausblick und groß genug für meine ansprüche.
als vor 5 jahren freunde, die in der wohnung wohnten, wieder nach deutschland zogen, war sie mir noch zu teuer – wenn man studiert hat man eben nicht das nötige kleingeld.
als ich dann vor ca. einem halben jahr die kleine wohnung aufgab, hatte ich das eigenartige gefühl, dass die „traumwohnung“ in nächster zeit frei werden würde.
gestern hab ich mein cousinchen, die jetzt in meiner alten wohnung lebt, zwecks kellerabteil-endlich-leer-räumen besucht. ich hab die „nussschale“ gar nicht wiedererkannt – unglaublich wie sich eine wohnung verändern kann. als ich dann schon am gehen war, traf ich noch die alten nachbarn aus dem haus (demnächst gibt’s auch wieder das traditionelle truthahn-schmausen) am gang, wir plauderten ein wenig und dann kam der satz des abends:
„tja, die wohnung hinten rechts wird jetzt auch frei, die ziehen bald aus.“
gottseidank war ich mit dem auto unterwegs, sonst hätt ich beim ehemaligen stamm-griechen mit dem domstica mir einen deftigen dusel angetrunken.
ich habs gewusst.
ich habs gesagt.
obwohl es sich in sich selbst wiederspricht:
„ich mach keine prophezeiungen mehr!“
münzen nerven …
… unseren lieben hernn finanzminister .
so was aber auch.
drum schließt der sich dem ansinnen seines italienischen amtskollegen gleich an und fordert auch die alsbaldige einführung des ein-euro-scheines.
aber warum in aller welt soll ein schein die inflation bekämpfen können?
geldscheinpsychologie als wirtschaftswunderstarthilfe?
der ein-euroschein als notausgang aus der konjunktur?
ein wenig mehr phantasie sollten die herren finanzminister schon haben.
ganz ehrlich.
übrigens: ich bin ein glühender fan der 2-euro-münze – und überhaupt von münzen
es gibt nichts genialeres:
das bezahlen an der kassa (supermarkt, mc-donald, …) wird beschleunigt, kein herunmgezwirbel mit der geldbörse bei kleinern beträgen.
ach ja: eine zwei-euro-schein-debatte hatten wir ja auch schon.