Ich hab grad einen nicht so üblen Titel für ein TV-Quizformat in den USA erfunden, welches den Tourismus im Südburgenland ordentlich anzukurbeln imstande wäre.
„Guessing Guessing“
Ich such mir gleich schon mal die Nummer vom Dosko raus. Wenn’s was wird, werde ich drüber berichten.
Flüchtiger Gedanke
Frech’ Wildgetier zeigt mir ihr weiß‘ Gepöpsch,
der Waidmann nennt das Spiegel,
als Zeichen wohl – ich find’ das gar nicht höpsch –
des Unmuts mit Amt und Siegel.
Verbrechen am Konjunktiefbau
Man sehr schnell in den Bau geräte,
stühle man gewerblich Baugeräte.
Trübe Wässerchen
Wer mit allen Wassern gewaschen ist,
kann nicht ganz sauber sein.
Das wachst sich eh aus.
So einem gstandenen Planeten ist so ein eitriges Wimmerl wie der Mensch ned amal wurscht. Dem kratzt sowas nicht. Und der kratzt sich auch nicht. Warum auch? Der weiß, das wächst sich eh aus. Von allein. Ung‘schauter.
Ja, eh. Dauern wird‘s halt a bisserl. Und vielleicht juckt‘s auch a wengerl. Aber jetzt extra da herumkletzln? Wegen sowas? Na, geh bitte. Zar wos? So was Juckertes kapselt sich eh von selbst ab, bis alles rundum verkrustet ist und sich dann eh von selbst austrocknet. Und dann, dann fällt das Zeug ziemlich bald von alleine ab. Einmal drüberwischen und gut isses. Als warad nix gwesen.
Also ehrlich, ein Planet, ein gstandener Planet, ich mein, warum soll sich ein ordentlicher Planet, der was auf sich hält, wegen so einem eitrigen Wimmerl wie dem Menschen einen Kopf machen.
Der erledigt sich eh von allein.
Man muss ihn nur lassen.
Flaeiou
Ist es die Flader, die da um mich maust?
Der Flider gar, der in der Scheune haust?
Am End’ gar die Floder, dieses Fluder?
Doch nein! Da maust der Fleder ihr Bruder.
Der Ton macht die Musik
Bist beim Konzert mit einem scharfen Hasen,
sollst nicht zum Klang der Harfen schasen.
Beeinanderes Durchobachtes
Die Schömmaus von Flederbrunn
flattert flink um mich herum.
Derweil machen viele Wetterzeuge
ob des Flugleuchtens eine Beuge
um im Schnurflug tiefstracks flott
zu landen sicher den geflügelt Pott.
Spanende Erkenntnis
Aus der Reihe „Erstaunliche Tatsachen des Alltags“:
Mit der Kreissäge gelingen nur gerade Schnitte.
Emil lässt Kinderaugen strahlen

Durch die Brille der KI wollen ja derzeit ach so viele Leute den sagenumwobenen Sommerlochelch irgendwo gesehen haben und „beweisen“ dies mit Bildern eher zweifelhafter Provinienz. Dabei nehmen die uns ja alle nur auf die Schaufel.
Der gute Knabe hat sich hierzulande aber gut umgesehen und im heranrasenden Schuljahr seine Chance gewittert. Denn wer Augen hat, der sieht. Und da hat er wohl auch mitbekommen, dass smartphonesüchtelnde Kids sich eine zünftige 9:16-Fehlsichtigkeit antiktoken und spätestens bei der ersten Hausübung einen vernünftigen Sehbehelf benötigen werden. Der wandelnde XXL-Köttbullar-Nugget hat schnell 1 + 1 zusammengerechnet und sich ratzfatz selbstständig gemacht. Jetzt verdreht er jungen Müttern die Augen und Ihnen gleichzeitig auch die passenden Brillen für den Nachwuchs.
Fazit: Augen auf in der Stadt. Und zwar nicht aufs Wischtelefon, sondern den Blick in die Ferne richten, denn dort erblickt man das Naheliegende.