Quessing

Ich hab grad einen nicht so üblen Titel für ein TV-Quizformat in den USA erfunden, welches den Tourismus im Südburgenland ordentlich anzukurbeln imstande wäre.
„Guessing Guessing“
Ich such mir gleich schon mal die Nummer vom Dosko raus. Wenn’s was wird, werde ich drüber berichten.

Das wachst sich eh aus.

So einem gstandenen Planeten ist so ein eitriges Wimmerl wie der Mensch ned amal wurscht. Dem kratzt sowas nicht. Und der kratzt sich auch nicht. Warum auch? Der weiß, das wächst sich eh aus. Von allein. Ung‘schauter.
Ja, eh. Dauern wird‘s halt a bisserl. Und vielleicht juckt‘s auch a wengerl. Aber jetzt extra da herumkletzln? Wegen sowas? Na, geh bitte. Zar wos? So was Juckertes kapselt sich eh von selbst ab, bis alles rundum verkrustet ist und sich dann eh von selbst austrocknet. Und dann, dann fällt das Zeug ziemlich bald von alleine ab. Einmal drüberwischen und gut isses. Als warad nix gwesen.
Also ehrlich, ein Planet, ein gstandener Planet, ich mein, warum soll sich ein ordentlicher Planet, der was auf sich hält, wegen so einem eitrigen Wimmerl wie dem Menschen einen Kopf machen.
Der erledigt sich eh von allein.
Man muss ihn nur lassen.

Emil lässt Kinderaugen strahlen

Durch die Brille der KI wollen ja derzeit ach so viele Leute den sagenumwobenen Sommerlochelch irgendwo gesehen haben und „beweisen“ dies mit Bildern eher zweifelhafter Provinienz. Dabei nehmen die uns ja alle nur auf die Schaufel.
Der gute Knabe hat sich hierzulande aber gut umgesehen und im heranrasenden Schuljahr seine Chance gewittert. Denn wer Augen hat, der sieht. Und da hat er wohl auch mitbekommen, dass smartphonesüchtelnde Kids sich eine zünftige 9:16-Fehlsichtigkeit antiktoken und spätestens bei der ersten Hausübung einen vernünftigen Sehbehelf benötigen werden. Der wandelnde XXL-Köttbullar-Nugget hat schnell 1 + 1 zusammengerechnet und sich ratzfatz selbstständig gemacht. Jetzt verdreht er jungen Müttern die Augen und Ihnen gleichzeitig auch die passenden Brillen für den Nachwuchs.
Fazit: Augen auf in der Stadt. Und zwar nicht aufs Wischtelefon, sondern den Blick in die Ferne richten, denn dort erblickt man das Naheliegende.