morgenstund hat kakao am hemd.
leider war die gier zu groß.
dafür weiß sie überraschenderweise
schon, wie man in amerikanien und
auf der insel mund, augen und ohren
sagt. thanks, tante aurora.
das äpfelchen ist im körbchen.
herrlich, die kleine in den kindergarten zu bringen.
wie sie über den zebrastreifen huscht, dem versäumten
ulf nachwinkt, dann beim schuster in der auslage den
riesen prater-elefanten zulächelt, die frisörinnen an
die auslagenscheiben lockt, den fotographierten kater
im papiershop den apfel zeigt – sie ist immer mit einem
apfel bewaffnet, wenn sie in den kindergarten geht –
und sich artig von ihm verabschiedet um später beim
tierarzteingang über die vergilbten katzenposter zu
lachen. der kran, ein paar meter später macht ihr
ein wenig angst, aber mutig wie wir sind, sind wir
schon bald auf den letzten metern, der ortsunkundige
papa wird in den eingang des kindergartens gezogen,
wo die kleine von haube-schal-jacke-schuh befreit
wird um den traurigen papa noch ein bussl aufzuschnalzen
und beim fenster zuzuwinken.
das salz ist in der suppe.
verpasst.
den moment, wenn es im büro so finster wird,
dass man das licht aufdrehen sollte.
nebelbuhler…
… sind übrigens die,
von denen keine gefahr ausgeht.
laterne + laterne.
es frühlingt.
wenn man dem gezwitscher glauben
schenken darf – da riskiert ich gerne
eine gänsehaut neben dem offenen
fenster.
up!
da bekomm ich stirnfalten.
die gugels schicken mir wen vorbei,
der „falten an der stirn mit 23“ sucht.
ein bissl uncharmant einerseits,
andererseits bin ich schon ein bissl
drüber und noch nicht dem gefaltet
werden unterlegen.
wenn man nicht sooo genau schaut
warten auf …
das energiesparen,…
… das sparen wir uns.


