So macht Home Schooling Spaß!

Die Chemie-HÜ der Kurzen besteht darin, Wasser und Alkohol zu vermischen und das Ergebnis zu dokumentieren – natürlich im Beisein eines Erwachsenen. Dem Wetter geschuldet, rate ich ihr, Wein und Wasser für den Versuch zu verwenden. Zwecks nachhaltiger Nachverwertung des Gemisches. Unter dem gestrengen Auge des beaufsichtigenden Erziehungsberechtigten, wird Versuchsreihe um Versuchsreihe durchgeführt. Es sind mehrere Durchgänge notwendig, da die Lichtsetzung, der Bildausschnitt bzw. das Mischungsverhältnis nicht immer optimal sind. Da soll noch mal wer sagen, dass Home Schooling keinen Spaß nicht macht. Oh, ich seh grad, die Fotos sind diesmal ja komplett schief. Das geht so nicht! Also nochmal das Ganze. Bin gespannt, was diesmal nicht passt…

Schach & Matt.

Zumindest der Freitagstexterei. Denn diese Runde ist vorbei. Und sie geht an die ehrenwerte Lakritze, die einstmals beim Schachturnier einfach hosenlose aufkreuzte. Oder so ähnlich. Wie sonst wäre sie auf diese wunderbare Line gekommen?

Wieder einer dieser Träume, wo man ein wichtiges Turnier oder so hat und ohne Hosen erscheint.

An ihr liegt es nun, am Freitag wieder die Freitagstexterei weiter zu treiben. Denn dann sind die Figuren wieder fein aufgestellt, die Karten neu gemischt, die Murmeln frisch poliert, der Ball fest aufgepumpt, die Schuhe blank geputzt, der Boden gewienert und alle gespannt.

Freitagstexter ist. Ihr seid am Zug.

Seit mindestens schon Dezember 2005 ist in der deutschsprachigen Blogsphere der Wanderpokal „Freitagstexter“ unterwegs. Ein regelmäßiges und äußerst unterhaltsames Spielchen zwischen Bloggenden auf den unterschiedlichsten Blogplattformen.
Diese Woche habe ich die Ehre, den Pokal wieder ausspielen zu dürfen. Die ehrwürdige LaMama hat ihrerseits letzte Woche ein Bild in ihrem Blog zur Betextung reingestellt, welches ich mit einer Wortspende versah und mit dieser als Sieger hervorging.
Dem Regelwerk zufolge stelle ich am heutigen Freitag hier ein Foto aus meinem Fundus zur Begutachtung und -textung für Euch rein. Bis kommenden Dienstag, Schlag Mitternacht kann in den Kommentaren dem Bild eine schöne Bildunterschrift spendiert werden. Dann gehe ich in mich und werde so subjektiv wie nur irgend möglich, den Siegerkommentar küren und dadurch festlegen, wer nächste Woche am Freitag in seinem Blog einen feschen Pixelhaufen veröffentlichen darf.

Aber der Worte sind jetzt genug: Jetzt seid – wie oben schon genannt – Ihr am Zug!

17 Jahr‘, die Zeit war gar, so lagst du vor mir.

Es begab sich anno 2003, als zwei junge Menschen eine neue Wohnung bezogen und lange Zeit auf ihren Esstisch warteten. Im Dezember sollte es endlich soweit sein. Aber es sollte so nicht sein. Also nicht so schnell. Es dauerte einige Anläufe, bis der Tisch schlussendlich nach 225 Tagen so war, wie er sein sollte.
Gestern, 5658 Tage später, hat er, unter der Last einer schweren Mathe-Hausübung einfach, ohne irgendwelche Vorwarnungen die Patschen gestreckt.
Zack. Knack. Wumm.
Um 18:32 hat er seinen Dienst quittiert und sich noch mal vor den Damen verneigt. Ich, noch im Bergwerk, aber schon am Sprung, sprang dann aber hurtig heim, um zu retten, was noch zu retten war. Aber da war nix mehr zu retten. Die Wangen der Ausziehmechanik waren gebrochen.
Aus. Vorbei. Er war ein guter Tisch.
Pietätlos wie wir waren, hatten wir schon beim Köttbullar-Laden mit angeschlossenen Servietten- und Teelichtervertrieb online nach Ersatztischen gegoogelt und alsbald einen ausfindig gemacht, der das Budget unseres teuersten Dinners bei weitem unterschritt.
Ein kurzer Blick auf die Uhr. Ein kurzer Blick zu Ihr. Und schon war die Kurze instruiert, dass sie die Wohnung zu verteidigen hat.
Augenblicke später waren wir schon mit gestählten Blick zum Schweden unterwegs.
Die Uhr zeigte 20 Uhr 11 und unser neues Familienmitglied, auf dem ich grad mein Bierchen abgestellt, meine Ärmchen abgelegt und den Klappcomputer zum Behufe der Dokumentation dieser Ereignisse sanft niedergleiten ließ, hatte einen neuen Besitzer.
Für die nächsten 17 Jahre sollte also wieder Ruhe sein.
Mindestens.