erholsam?

wochenende
klingt erholsam.
klingt – erholsam.
wenn aber das eigene „wohlfühlen wollen“ durch selbstauferlegte „verpflichtungen“, die bereits zum usus geworden sind und deshalb bei einstelllung bzw. reduzierung dieser zu schlechten gewissen führt, verunmöglicht oder besser gesagt weniger intensiv erlebbar gemacht wird, dann ist man getriebener seiner selbst. getrieben in eine richtung, die andere für richtig halten, weil halt immer schon so, aber die man selbst nicht unbedingt einschlagen will.

nicht ganz dicht!

meine terrassentür.
und die firma, die sie eingebaut hat.
ich hab jetzt 5 telefonnummern vor mir, kreuz und quer telefoniert und noch immer keinen termin für die mängelbehebung. „rufen sie uns nicht an, wir rufen sie an“. ich wird wohl bald meine stimmbänder aus dem schonprogramm rausnehmen, die herzfrequenz ein wenig pushen und ein wenig farbe in mein gesicht bringen.
morgen – 9 uhr.
heute wird mir alles zuviel:
– falscher tee in falscher teekanne
– das gefühl, eine strickhaube aufzuhaben, die viertelstündlich um eine nummer kleiner wird
– null motivation
– trotz aktiven heizkörpers ist mir saukalt
– das zu benamsende türschild zerfällt in meinen händen
bin neugierig, was der tag heute noch mit mir vor hat.

am mond liegts nicht.

denn der ist heute noch nicht voll. aber irgendwas scheint dieser tage in der bloggerwelt ein wenig die wogen hochgehen zu lassen. auf alo (mittlerweile wieder beruhigt) gibt’s trouble mit newbies, die mit photoshoppereien bzw. cams, die nicht alo-konform sind, für aufruhr gesorgt haben. bei der miss hat sich ein diskussion entzündet, die von miss´ feststellung, dass die qualität (nicht im sinne von gut bzw. schlecht) der beiträge bei twoday in letzter zeit sich geändert hat, ausgelöst sich immer mehr im kreis dreht.
irgendwann am nachmittag wollte ich mich auch miteinbringen, habs dann aber doch nicht getan und jetzt hab ich’s noch mal gelesen:

jeder soll bloggen was er bloggen will.
„gute“ oder „schlechte“ blogs/beiträge gibt es nicht. weblogs leben doch auch vom charm des spontanen, des direkten, des persönlichen. mit ausnahme der „l’art pour l’art“-weblogs, die denn sinn von weblogs darin sehen, ausschließlich über weblogs und weblogtools zu schreiben und alles andere als „schnöde tagebücher“ abkanzeln bzw. der themenblogs ist für mich jedes weblog eine „eigenständige persönlichkeit“, die es als solche zu respektieren gilt. sympathie und antipathie entstehen da genauso wie irl.
„gut“ ist ein beitrag/blog immer nur im auge des betrachters/lesers – das ganze in definitionen zu pressen wäre albern.

ja. warum sollte ich das umsonst geschrieben haben.

i´m a weight watcher

täglich geh ich an einer dieser schönen waagen vorbei.
den ganzen ring entlang, aber auch vereinzelt an anderen orten in wien, harren die mechanischen wunderwerke ihres einsatzes.
heut hab ich mehr als einen blick riskiert.
und 20 cent.
schwer
soso.
als ich vor jahren erstmals so eine öffentliche waage in wien gesehen hab, hab ich natürlich gleich das ding ausprobiert. und gleich „beschissen“:
zu zweit auf die waage drauf – wow, der zeiger hats eilig!
dann steigt die offensichtlich leichtere person runter – so „schwer“ bin ich also.
leichtgewicht wieder rauf, bereits gewogener steigt runter – das leichtgewichtgewicht wird angezeigt.

ganz wichtig ist, dass man die trittfläche der waage während der „aktion“ niemals unbelastet lassen darf – sonst schnellt der zeiger zurück und nimmt eine mechanische sperre mit. also immer mit maximalbelastung beginnen.

3 wägungen um ats 10,- (oder waren´s ats 5,-?).
mensch, was war ich für ein haudegen aber auch!