… waren das erste geschenk, das mir meine damals zweieinhalbjährige schwester etwas unsanft überreichte. meine mutter war grad den ersten tag mit dem neuen erdenbürger zuhause. ich lag im knallroten lack-leder-kinderwagen mit seitenfenster und quängelte und weinte – wahrscheinlich weil ich mit dem rot nicht einverstanden war. jedenfalls hat mein schwesterherz sofort überrissen, dass der kleine bruder eventunnel auch hunger haben könnte und hat mir aufopfernderweise ein ganzes packerl fredi-keks in den kinderwagen geworfen.
und jetzt seh´ ich, wie meine kollegin vis-a-vis genüsslich eine solche packung fredi-keks öffnet.
„danke. ja, gern sogar!“
nostalgie zum essen.
wunderbar.
Monat: März 2004
folter: gleich ums eck

endlosscheleife
good ol´ bob.
genial
herz ist trumpf

wettertechnisch.
gruselkabinett
sonntag, 17.30 uhr
billa praterstern
beflimmert von der sonne
das licht der sonne hat durch die eigenen augenlider betrachtet eine psychedelische wirkung.
bin morgens rein in die u-bahn.
hab mich in den sitz fallen lassen.
dann verschnaufenderweise die augen geschlossen.
und dann ging´s los.
die u-bahn fährt an.
und die intensive sonne knallt in mein gesicht,
durch die geschlossenen lider in meine augen.
bäume oder sträucher unterbrechen das sonnenlicht
und lassen die einfallenden sonnenstrahlen
in unterschiedlichsten intensitäten pulsieren.
gelb-rot-orange-violett-braun
in streifen
vollflächig
gepunktet
ein durcheinander an farben und formen.
die nächste station.
ich muss die augen öffnen.
erholen, verschnaufen lassen.
die türen gehen zu, der zug fährt wieder an.
augen zu.
die farben überschlagen sich.
„ja, ich will mehr!“
nächste station.
„warum steht der solange?“
„fahr´ los!“
endlich.
„mehr! mehr! mehr!“
wie ein junkie kann ich die nächste fahrstrecke kaum erwarten.
und sie gibt mir wieder den visuellen kick.
aussteigen.
abstinenz.
warten bis montag.
warten auf sonne.
warten auf einen freien fenster platz entgegen der fahrtrichtung auf der linken seite.
verbale inkontinenz
kollegin d. kommt andauernd ins zimmer und quasselt kollegin p. von gegenüber voll.
jammert.
raunzt.
quengelt.
schwarzmalt.
klagt.
.
häppchenweise.
5-minuten-frequenz.
.
„ok boomerang, jetzt nur nicht zum kelomat werden!“
auf der spur
täglich, also eigentlich nächtlich, schleicht da jemand durch meinen kleinen garten.
immer knapp an der terrassentür vorbei.
und dann wieder den selben weg retour.


freundchen, falls du hier mitliest:
„ich bin dir auf der spur!“
einschlafhürde
gestern, nicht unbedingt todmüde, aber doch pflichtbewusst normalzeitig ins bett gehuscht,
hab´ ich mich selbst mit einem lacher aus dem angehenden halbschlaf befördert.
noch dazu über einen, na ja, schon etwas bedenklich miesen kalauer,
der wie ein blitz vorwarnungslos auftauchte, das zum springen ansetzende
einschlaf-spring-schäfchen einfach zur seite rempelte und losschwafelte:
„Anderer Name für chinesisches Party-Service?“
hmm?
„Katering“
aua.
schnee vom letzten jahr
etwas aufmunterndes für alle schnee-verzweifler:
http://boomerang.twoday.net/stories/18435
es könnte sein, dass ihr euch noch ein wenig gedulden müsst.