brot im wein

pflop!
man schenkt ein glas ein.
schließt die augen.
schnüffelt.
schwenkt´s.
schnüffelt noch mal – konzentrierter.
schaut.
stirnrunzelt.
riecht noch mal – und diesmal mit genuss.
augen zu.
und noch mal eine nase voll.
brot.
frisches, selbst gebackenes brot.
krustig.
dunkel.
als ob man das noch warme krustige schwarzbrot nimmt und aufbricht.
wunderschön.
riechen.
und riechen.
ich steh´ auf düfte,
gerüche.
eigenarige aromen.
ich rieche gerne.
gutes und schlechtes.
intensive düfte, die bilder im kopf malen.
ich mag sie.
ich brauch sie.
obwohl der wein nicht so besonders war, hab´ an dem glas wahnsinnig gerne herungeschnüffelt.
und werd´s heute wieder tun.
ich freu mich schon drauf.

5 Kommentare zu „brot im wein

  1. ha … … der brot-duft war im wein.
    sensationell.
    jaja, düfte sind manchmal stimmngsmacher.
    leider sind viele menschen nicht darauf sensibilisiert, einfach mal zu riechen.
    augen zu – und losschnuppern.

    brot backen kenn´ ich eigentlich von früher, oma-brot.
    selbst gebacken wird nur mehr ganz ganz selten.
    die fertigen brotmischungen vom „feinkost“-hofer sind da gar nicht mal so schlecht.

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  2. die weissen mit „röstaromen“ mag ich nicht so…
    und beim blaufränkisch (jung) ist mir manchmal aufgefallen dass er nach leicht saurer milch riecht.
    ach ja:
    da hab ich einen wunderbaren artikel über düfte von brian eno

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