Warum Kaugummis nicht gut schmecken.

Beim Supermarkt unseres Vertrauens, welches
er sich zu 99% dadurch erschlichen hat, sich im
Haus, in dem wir wohnen, ebenfalls ein Plätzchen
gesucht zu haben, wird wie in anderen, mit, mit
Abstufungen, weniger Vertrauen ausgestatteten,
im Kassabereich mit diversen Süßzeugs gelockt.
Und weil, auch wenn nur eine Kassa offen ist, man
immer in der langsamsten – Sie wissen schon -,
muss man halt immer warten.
Eigentlich ein willkommener Moment, in dem man
über dies oder das nachdenken kann, sich überlegt,
ob man eh alles im Wagerl hat oder einfach eine
Runde am Handy pokert.
Bekindert mit einer süßen Maus, die diese Bezeichnung
aus verschiedenen Gründen verdient, und zudem grad
in die Warum-Phase gekippt ist, wird’s einem auch nicht
fad. Iwo. Was das denn da sei. „Kaugummi.“
Warum?
„Na weil die den da verkaufen wollen. Und zwar an Leute,
denen an der Kassa fad ist. Eigentlich wollen die eh keinen.
Und außerdem schmeckt Kaugummi eh nicht gut.“ – Wenn
man ein Warum-Kind hat, muss man, im Wissen, dass
wieder eine Warum-Frage kommt, seine Ausführungen in
weiser Voraussicht so legen, dass die kommende Warum-Frage
wie ein aufgelegter Elfer für die nächste Message fungiert,
die man dem oder der Kleinen mit auf dem Weg geben will.
Warum?
„Na schau mal draußen auf den Boden. Überall pickt der
Kaugummi, weil ihn die Leute ausspucken. Und was man
ausspuckt, das kann nicht gut schmecken, oder?“
Flach ins Eck – Kein Warum.
Die Impuls-Kaufzone im Supermarkt ist derweil wohl mit
einem Ekel-Nimbus belegt. Und das ist gut so.