Der Sauerampfermampfer

Genau so einer bin ich.
Sauerampfermampfer
Wenn ich wochenends aus Wien nach Hause komme, dann muss ich in den Garten zurück. Und ich sammle mir einen Bund Sauerampfer zusammen. Keine zu großen Blätter, auch nicht die kleinen. Und viele. Viele davon. Dann roll ich die zusammen und schon wird abgebissen.
Der saure Biss ins Gras quasi.
Aber ein wunderbar feiner.
Kaum ist der erste Bund im Schlund, folgt der nächste und noch einer. Bis das Schluckauf einsetzt. Dann bin ich happy. Drauf kommt dann ein ordentlicher Schluck Sauerwasser (so nannte man früher das Mineralwasser mit Kohlensäure). Ein zünftiger Rülpser rundet das Erlebnis ab, das mir schon seit ich denken kann die größte Freude bereitet.