…and then i see a darkness…

Immer im Herbst kuschle ich mich gern in Melancholie gewordene Musik, die zwar nicht die Stimmung hebt, aber einen spüren lässt. Die obige Nummer macht da ganz schön mit, schuhlöffelt mich in eine Mood aus Modrigkeit und Bräsigkeit, aber keine von der schlimmen Sorte, nein, eine von der gemütlichen. Grad eben hab ich mich wieder in den – darf man das schon so sagen? – Hadern verhört und nach Coverversionen gesucht, deren Will Oldham auch schon ein kleines Händchen voll gemacht hat. Und da blieb ich beim Nino aus Wien hängen. Eine saubere Studioversion erst, aber die räudige, versiffte, übermüdete, angegammelte, ranzige und räudige Interpretation live als Zugabe, die hat mich dann noch mehr gepackt. Einfach schön zu hören: