das neue e-mail-programm fürs büro ist ein ganz ein lustiges.
ordnet so manches e-mail vom sys-admin auch gleich unter
junk ein. ehrlich gesagt, so unrecht hat´s da auch wieder nicht.
Autor: boomerang2nd
softfeel jumbo
so heißt das ding, das heute morgen auf meinem schreibtisch lag.
aber bevor sich da jemand zusammenreimt, was denn das sein kann,
muss ich noch feststellen, dass er mir nicht gehört, der kugelschreiber.
die raupe …
… hatte sich am goppa, bzw. der dille, verköstigt.
eine wunderschöne, wie ich meine. der photograph,
der sich zum behufe des photographierens ihrer sogar
in den staub warf, schien der hübschen aber keinerlei
lampenfieber einzuflössen, nein, sie schien’s sogar zu
genießen und stoppelte gemächlich gen himmel.

„so ein holler!“
kalibesk
ein hübsches wörtchen.
oder nicht?
rann mir grad so aus den fingern.
nur … ich muss ihm noch eine bedeutung geben.
was wär denn ein so schönes wort ohne bedeutung?
es würd in der bedeutungslosigkeit versinken.
vielleicht kann man ja allgemein bedeutungslose worte als kalibesk bezeichnen.
das wort kalibesk wär somit gar nicht mehr kalibesk,
quasi durch diese bedeutungszuweisung selbst postkalibesk geworden,
kalibesk wär ein wort, dessen name das gegenteil von dem bedeutet, was es aussagt.
tja, für einen ebensolchen zustand wär kalibesk eigentlich auch recht passend.
nur, wenn kalibesk diesen umstand beschreiben würde, bräuchten wir ein
weiteres schönes bedeutungsloses wörtchen, dass die bezeichnung rechtfertigen würde,
da ja nun kalibesk für worte steht, dessen name das gegenteil ihrer selbst darstellen.
kalibesk wär somit für sich selbst wieder nicht kalibesk.
ein eigenartiges wörtchen.
ohne bedeutung.
wir wissen nur eins: dass kalibesk nicht kalibesk ist.
nur, was es tatsächlich bedeutet, steht noch in den sternen.
der lichtblick
das flach einfallende sommermorgenlicht,
das sich durch den kippspalt der verdunkelten
balkontüre reinschummelt und von meiner haut
wohlig sanft ins gesichtchen der auf meinen
oberschenkeln liegenden kleinen reflektiert wird,
entlockt ihr einen blick, einen unbeschreiblichen blick.
superma´am
wie superman klebt die kleine nugelnderweise an der mama.
die rechte faust gen westen gestreckt, die linke aerodynamisch
günstig auf dem rücken platziert. so geht´s im blindflug ab ins
reich des traummännleins.
die angst steigt.
vor der u-bahn.
und der ihr innenwohnenden temperatur und schwüle,
die einem binnen sekunden sturzbäche über den rücken jagen,
dem cuvée an olfaktorischen eindrücken, die einem das
atmen als unnötige überlebensnotwendigkeit erscheinen lassen,
dem sich-selbst-nicht-berühren-wollen, weil das „shschhst“ schon
rein klanglich keine offenbarung ist, und erst der gedanke,
dass man eventuell mit jemand anderen …
diese angst füllt bereits jetzt schon meine schweißdrüsen,
um dann beim aussteigen wieder total ausgelaugt zu sein.
genau so wie ich.
eisbärig kalter ohrwurm.
wird sich bei der hitze leider nicht
so schnell aus der grauzone in
meinem gehörgang eisen lassen.
jack *gäähn* johnson
der gute knabe klappt julia recht zuverlässig
die augenlider zu. der hat sie auch schon im
bauch der mutter eingedüselt.
