nie mehr servicewüste.

tja, es kostet nur ein paar busserl und schon watscheln
frische milch,
ein brotkörberl,
ein ziegel butter,
ein käsewurstteller
und selbstgemachte marmelade
von der küche zum frühstückstisch.
wars zuerst die butter, die der kleinen
ans herz gewachsen, so ist es nun die
marmelade – frisch aus dem kühlschrank –
die ihr ans wangerl geht und so die augenbrauen
jedes mal ins genick und das kinn gen boden
schleudert. und das kann bei dem langen
weg von der küche zum tisch nicht
oft genug passieren.

gastrorassismus?

hat ein nichtasiate eine chance einen kellner-job
beim japaner zu bekommen? ein asiate einen
beim mexikaner oder beim griechen ums eck?
irgendwie ist das personal im kundenkontakt
immer lokalgemäß abstammend – oder kennen
sie eine pizzaria, in der ein japaner serviert?