… was die kollegin so am telefon über andere erzählt.
… das warten auf den letzten termin des tages.
… die sturheit und gereiztheit somancher mitmenschen.
… die momentane leere in mir.
… dass meine sonnenbrille immer noch nicht aufgetaucht ist.
… der gedanke an den horror in der shocking-city , der mich noch erwartet.
… das knacken in meinem genick.
… der stressreiche besuch am sonntag (jaja, die liebe tante, kann fragen stellen – und was für welche …).
… meine glatte online-beachvolleyball-niederlage – fast schon beschämend.
… die urlaubstage-knausrigkeit.
… das röcheln der kaffeemaschine nebenan.
… so eine unschön-aufzählung.
Kategorie: Unkategorisiert
unmöglich?
„gibt’s nicht.“
hat sich Maurits Cornelis Escher (1898-1972) wohl gedacht, als er seine „unmöglichen objekte“ ersann und zu papier brachte.
mich faszinieren seine werke immer wieder.
egal ob er salamander ineinander schachtelt,
oder eine metamorphose über mehrere bildtafeln zieht,
sich selbst portraitiert
und der architektur ewig einen schritt voraus ist.
„denkste.“
haben sich findige lego-freunde gedacht
und eines der berühmtesten escher-motive einfach nachgebastelt.
angst …
… es grammelt und grammurlt.
wenn ich meinen kopf drehe.
manchmal knackt}s enorm laut.
die halswirbeln sinds.
glaub ich.
wenn …
… neider und hasser dich umringen,
dann denk an
.
die wirren …
… kärntner schreiben wiedermal die geschichte um:
Wie Landeshauptmann Jörg Haider heute sagte, werde Kärnten ehemals
aus dem Land im Zug der Wirren des Zweiten Weltkrieges ausgewanderte
Kärntnerinnen und Kärntner, die heute in Israel leben, in ihre alte
Heimat einladen.
presseaussendung
ausgewandert?
die wirren des zeiten weltkrieges?
da hat wohl einer mit der geschichte wieder ein kleines problemchen.
auf dem highway ist …
… jedes mal das gleiche los.
130.
die zahl scheint für so manchen autofahrer auf österreichs autobahnen als zielvorgabe für den puls zu gelten.
130 km
ja, die fahr ich fast jedes wochenende 2 mal auf der autobahn.
130km/h
tempolimit auf der autobahn. übrigens ausreichend, find ich.
empfehlung. meinen leider viel zu viele, die offenbar aufnahme in die unfallbilanz suchen.
hey, ihr
rechtsüberholer, lichthuper und linksblinker,
drängler, reinschneider und nichtblinker,
raser, nebelschlussleuchter und pannenstreifenfahrer,
tobt euch wo anders aus.
aber nicht auf der autobahn.
hinterm bush
guantanamo bay
unzählige von den usa als „terroristen“ verdächtigte werden dort festgehalten.
wie tiere.
ohne rechte.
ohne rechtlichen schutz.
einfach so auf verdacht.
seit monaten.
bald stehen die ersten „prozesse“ an.
offiziere als richter und gleichzeitig geschworene.
todesurteile nicht ausgeschlossen.
amerika, schäm dich.
http://orf.at/030704-64448/index.html
woher wissen …
… die freundinnen und freunde, die eltern, ihr steuerberater und der noble schuh-shop,
woher wissen die, wann meine kollegin das zimmer verlässt?
häh?
eine halbe sekunde nachdem sie das zimmer verlässt, egal ob wc, besprechung, heimgehen, Mittagspause, rauchen oder zum handyphonieren, bimmelt ihr telefon.
regelmässig.
jetzt übrigens nicht.
natürlich nicht.
vorzeigeeffekt.
böser toast …
… macht büro stromlos.
bereits exekutiert, der toast.
die stadt glüht
gestern bin ich mal anders abgebogen.
„never go the same way back“.
also rechts rum.
hab also den längeren weg zur u-bahn gewählt.
mach ich so ab und zu einmal.
tut gut.
man sieht anderes,
hört anderes und
riecht anderes
als sonst jeden tag beim heimgehen.
auch die veränderung der natur nimmt man viel intensiver wahr.
dass zum beispiel aus blüten beeren werden (ja, auch in der stadt),
der efeu wirklich rankt,
oder auch veranstaltungsposter nicht mehr akuell und überklebt sind.
die 100 meter sinds mir wert.
und als dank glüht die stadt hinter mir auf.
